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Arbeiten nicht nur bei der Suppenausgabe des Schulfestes Hand in Hand: Tobias Dauenhauer, Rektor der Otterstein-Werkrealschule, (links) und Joachim Ehrmann, Rektor der Otterstein-Realschule.  Läuter
Arbeiten nicht nur bei der Suppenausgabe des Schulfestes Hand in Hand: Tobias Dauenhauer, Rektor der Otterstein-Werkrealschule, (links) und Joachim Ehrmann, Rektor der Otterstein-Realschule. Läuter
16.10.2016

Neue und alte „Ottersteiner“ feiern Geburtstag

Seit 35 Jahren bestehen die Otterstein Schulen. Anlass genug, am Samstag ein großes Schulfest mit vielen Angeboten auszurichten. Rund 1500 Besucher, so schätzten die beiden Rektoren der Real- und Werkreal-Schule, Joachim Ehrmann und Tobias Dauenhauer, seien gekommen.

Darunter fanden sich auch eine ganze Reihe ehemaliger Schüler, Lehrer und Vorgänger von Dauenhauer und Ehrmann. Eine Schülerin, die mittlerweile eine Lehre zur Konditorin absolviert, hatte eine Torte gebacken und vorbei gebracht, so Carolin Westermann, Lehrerin an der Werkrealschule.

Ebenfalls wegen der positiven Erinnerungen an die Schulzeit zum Fest gekommen war das Ehepaar Niemzig. Vor 35 Jahren gehörten Andrea und Kay zu den ersten Schülern, hatten sich dort kennengelernt und schließlich geheiratet. Zum Schulfest hatten sie Klassenfotos und Schülerzeitungen mitgebracht, über die sich Dauenhauer sehr freute.

Bereits vor den Sommerferien hatten die Planungen für das Fest begonnen. An den Vorbereitungen seien, so Dauenhauer, nicht nur die Schüler und Lehrer beteiligt gewesen, sondern auch zahlreiche Eltern und die beiden Fördervereine für die Realschule und die Haupt- und Werkrealschule.

Herausgekommen war am Ende ein betriebsames Schulhaus, in dem zahlreiche musikalische Darbietungen in der Aula gegeben wurden, Schüler ihre frischgebackenen Flammkuchen anpriesen, Kräutersalz und Pfefferminztee oder Apfelchips aus dem hauseigenen Schulgarten angeboten wurden, verschiedene Ergebnisse der Projekttage angesehen werden konnten oder man sich bei einer Zauberschau begeistern lassen konnte.

Viele Eltern der rund 680 Schüler hätten geholfen, die Infrastruktur für das Fest zu stemmen, sagte Ehrmann voller Begeisterung. Selbst eine vegane Kürbissuppe sei so möglich gewesen, damit wirklich jeder etwas passendes zu Essen finden konnte.

Ebenfalls gekommen waren die Bildungspartner der Schulen – Firmen, die an diesem Samstag samt Auszubildender anwesend waren, um Schüler und Eltern über berufliche Möglichkeiten zu informieren. Darunter beispielsweise die Schulsozialarbeit der Stadt oder die Altenpflegeeinrichtung Schauinsland.

Dass so viele ehemalige Schüler gerne zurückkommen, sei vermutlich deshalb so, weil bei den„Ottersteinern“ noch eine recht familiäre Atmosphäre herrsche und man sich bemühe, eine sehr intensive Beziehungsarbeit zu führen. „Wir möchten eine Schule am Puls der Zeit und an den Herzen der Schüler sein“, sagte Dauenhauer. Außerdem liege allen viel daran, dass die Zukunft der Schüler gesichert werde, so Westermann. Ein Thema, das an diesem Festtag gar nicht zur Sprache kam, war der Schulgarten. Der soll nach derzeitigem Stand wegen des Neubaus einer Asylunterkunft umgestaltet und um acht bis zehn Quadratmeter verkleinert werden. Wann das geschehen soll, ist aber noch offen. „Heute denken wir darüber nicht nach. Heute wird gefeiert“, so Ehrmann.