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Freuen sich mit den Kindern über das neue Haus: die Awo-Vorsitzende Manuela Bitzer (Mitte) mit den „Bau und Grund“-Verantwortlichen Wolfgang Daum, Wilfried Wibusch, Lothar Girrbach, Lothar Hein und OB Gert Hager (von links). SEIBEL
Freuen sich mit den Kindern über das neue Haus: die Awo-Vorsitzende Manuela Bitzer (Mitte) mit den „Bau und Grund“-Verantwortlichen Wolfgang Daum, Wilfried Wibusch, Lothar Girrbach, Lothar Hein und OB Gert Hager (von links). SEIBEL
30.11.2016

Neues Kinderhaus an der Redtenbacherstraße setzt Maßstäbe

Pforzheim. Awo-Geschäftsführerin Manuela Bitzer schwärmt von einem „tollen Gebäude“. Mitarbeiter sprechen laut dem „Bau und Grund“-Geschäftsführer Wilfried Wibusch vom „schönsten Kindergarten in Pforzheim“. Für Wolfgang Daum, den Aufsichtsratsvorsitzenden der Baugesellschaft, ist das Gebäude ein „Meisterstück“. Bereits vor der für Januar geplanten Inbetriebnahme hat das Kinderhaus an der Redtenbacherstraße Begeisterung ausgelöst.

Rund 140 Gäste wollten sich bei der feierlichen Übergabe am Mittwoch selbst ein Bild von einer Einrichtung machen, die Maßstäbe setzt und den Mangel an Kitaplätzen in der Stadt zumindest ein wenig mindert.

Schon die nüchternen Zahlen sind beeindruckend: Mehr als 1200 Quadratmeter an Nutzfläche bietet das 4000 Quadratmeter große Grundstück, auf dem auch ein Spielplatz errichtet wurde. 14 Monate liegt der Spatenstich zurück, 24 Unternehmen waren am Bau beteiligt. 3,2 Millionen Euro wurden investiert, um in vier Ü3- und zwei U3-Gruppen insgesamt 100 Kinder betreuen zu können – in modernen, extravagant ausgeleuchteten und hochwertig ausgestatteten Räumen.

Oberbürgermeister Gert Hager, der das Kinderhaus diplomatisch als „eine der schönsten Kitas in Pforzheim“ bezeichnete, stellte den Nutzen heraus: „Wir brauchen nichts Dringenderes als Gebäude wie diese.“ Schließlich sei Pforzheim die am stärksten wachsende Stadt in Baden-Württemberg, wenn nicht gar in Süddeutschland. Allein in den zurückliegenden 18 Monaten seien 6000 Bürger hinzugekommen, darunter natürlich viele Kinder. Dies sei „eine Riesenchance“ – Pforzheim sei eine junge Stadt, die Kleinen seien „die Fachkräfte von morgen“. Doch die rasante Entwicklung werfe „jede Planung erst einmal über den Haufen“. Wie berichtet, wird das Angebot zur Kinderbetreuung der Nachfrage nicht annähernd gerecht. Um eine Kita zu bauen, braucht es laut Hager Zeit, und es müssen viele Komponenten stimmen: „Nur wenn wir Hand in Hand diese große Aufgabe stemmen, werden wir das Problem der fehlenden Plätze lösen können.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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02.12.2016
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