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20. Juni 2012
„PFestival“-Organisator Hamoun Kamai (Mitte) gemeinsam mit Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg von Glasperlenspiel. Trotz der ernüchternden Bilanz soll das Musikevent auch im kommenden Jahr stattfinden. Foto-Archiv: Ketterl
„PFestival“-Organisator Hamoun Kamai (Mitte) gemeinsam mit Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg von Glasperlenspiel. Trotz der ernüchternden Bilanz soll das Musikevent auch im kommenden Jahr stattfinden. Foto-Archiv: Ketterl

PFestival-Organisator zieht ernüchternde Bilanz

Das hatte sich „PFestival“-Organisator Hamoun Kamai anders vorgestellt. Das Benefiz-Event am 9. Juni auf dem Marktplatz war auch in diesem Jahr für die Besucher kostenfrei. Auf Eintritt wurde verzichtet, damit auch Jugendliche und sozial schwächer aufgestellte Menschen aus Pforzheim und der Region beim Musikevent dabei sein konnten. Der Erlös sollte auch in diesem Jahr wieder Menschen mit Behinderung zugute kommen.

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Insgesamt 13 Bands – darunter die lokale Band „Arcustixx“, Max Giesinger, Glasperlenspiel oder den durch „Deutschland sucht den Superstar“ bekanntgewordenen Dominik Büchele – rockten am 9. Juni den Pforzheimer Marktplatz. Mehr als 16.000 Besucher waren gekommen, um ihre Stars hautnah zu erleben und am Abend noch beim Public Viewing das EM-Spiel Deutschland gegen Portugal anzuschauen.

Doch spenden wollte fast niemand – weder seinen Pfand noch per SMS: Nach der Auswertung aller Umsätze bleibt der „Stand Up“-Initiative als Ausrichter des „PFestival“ ein Minus von mehr als 2000 Euro. Im großen Interview mit der PZ zieht Hamoun Kamai Bilanz und wagt einen Ausblick in die Zukunft.

Das Interview mit Hamoun Kamai gibt es in voller Länge am Donnerstag in der PZ.

Autor: sim

21.06.2012

Leserkommentare (10)

Mehr Kommentare
1
neigschmeckte | 21.06.2012 | 09:17

Ist das ein Wunder? Die Zielgruppe sind Jugendliche. Wenn der Eintritt umsonst ist, wer spendet dann schon freiwillig? Einfach beim nächsten Mal 5 Euro Eintritt nehmen, wie beim Fest in KA, dann gibt es auch ein paar Einnahmen, und 5 Euro tun wirklich keinem Jugendlichen weh (Handy kann sich schließlich auch jeder leisten). mehr...

2
Wombat | 21.06.2012 | 09:53

unsere Spaßgeneration will nur nehmen und nicht geben. Geiz ist geil !!. Wahrscheinlich hat mehr als die Hälfte nicht mal gewußt zu was für einem guten Zweck das ganze abgehalten wurde. Evtl. nächstes mal die Zielgruppe ändern, dann kommt auch was rein oder Eintritt verlangen. Grüße Wombat mehr...

3
nobi | 21.06.2012 | 19:17

Dass es so wenig Spenden gab lag auf jeden Fall an der Zielgruppe. Ein weiterer Grund für die wenigen Spenden war aber auch die Anzahl der Besucher. Lt. Pressemeldung der Polizei waren beim Publik Viewing abends ca. 1.500 Besucher auf dem Marktplatz. Und da war der Marktplatz im Gegensatz zu Tagsüber doch sehr gut gefüllt. Die 16.000 Besucher kann ich mir doch nur sehr schwer vorstellen. Bei dieser Anzahl an Besuchern wären die Spendeneinahmen bestimmt größer gewesen. Um eine, auch finanziell, ...... mehr...

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