

PFORZHEIM. Sommer- und Feierlaune herrschte am Samstag auf dem Marktplatz vor dem Neuen Rathaus: Über 10 000 Musikbegeisterte erlebten dort das „PFestival“ der „Stand up“-Initiative mit zwölf Bands.
Es hätte kaum besser laufen können: Die Sonne lachte vom Himmel, es gab genügend Eis, fruchtige Bowle und jede Menge Unterhaltung zum Nulltarif: Das zweite „PFestival“ der Pforzheimer „Stand up“-Initiative war ein voller Erfolg. „Ich fühle mich wahnsinnig gut“, sagte Initiator Hamoun Kamai am Ende des Tages. Das traf wohl auch auf die Tausende Besucher zu, die von 12 Uhr an auf den Marktplatz geströmt sind.
Die Pforzheimer Band „The Brightside“ eröffnete das Event musikalisch und animierte mit Coversongs zum Mitsingen. Bei den folgenden Auftritten von „MC Luxusliner“, „Dezemberkind“ und „Buschwerk feat. Tribuman“ gab es einen bunten Mix aus Rap, Rock und Reggae.
Bei knapp 30 Grad Celsius brachte Eko Fresh mit einer energiegeladenen Show kurz nach 16 Uhr die Stimmung zum Kochen. Sänger „Maxim“ senkte den Puls des Publikums anschließend mit Gitarrenpop in eine entspanntere Richtung. An die Stimmbänder ging es beim Auftritt von „Queensberry“, die „Popstars“-Sieger von 2008, die ohne ihre Bandkollegin Antonella auskommen mussten. Sie war – wie auch der Hip-Hop-Musiker D-Flame – erkrankt und konnte nicht am „PFestival“ teilnehmen.
An weiteren Künstlern folgte die Berliner Band „Eisblume“, die mit ihren rockigen Songs eine gute Einstimmung für „Green.Frog.Feet“ und die Punk-Rocker „Tune Circus“ boten. Dass man trotz Rollstuhl eine energiegeladene Show abliefern kann, das bewies Rapper „Malik“ aus Freiburg. Er sprach, wie auch viele andere Musiker an diesem Tag, das Thema Querschnittslähmung an – denn der Erlös der „PFestival“-Gastronomie soll Menschen mit einer solchen Erkrankung zugute kommen.
Den Abschluss bildete der Auftritt des Rappers Azad mit seinem musikalischen Bruder Jeyz. Hitzköpfige Fans sorgten zwar für eine kurze Unterbrechung, doch die Veranstaltung fand einen friedlichen Ausklang.
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Leserkommentare (5)
Mehr KommentareEigentlich ein sehr gelungenes Event für Pforzheim. Ich frage mich dennoch, warum die PZ Online solche Events im Internet im Pforzheimer Teil im Voraus nicht oder nur kaum ankündigt oder vorberichtet. Unverständlich. Vielleicht, weil die PZ nicht im Sponsorenkommitee war?? Für Pforzheim sind solche Events gradezu überlebenswichtig...und dafür dass solche Events auch Erfolgreich bleiben , trägt die PZ auch ein Stück mitverantwortung. Bei einer besseren Vorabankündigung über die PZ Online wäre ...... mehr...
Solche Events machen Pforzheim wieder ein Stück weit attraktiv. Die Schlägerei beim Azad Auftritt zeigt allerdings, dass es Menschen gibt, die das nicht zu schätzen wissen. Und ruft man sich in Erinnerung wieviele solcher durchaus gewaltbereiten Leute anwesend waren muss man sich dann doch wieder Sorgen machen, ob solch ein (durchaus positives) Event in Zukunft zu verantworten ist. mehr...
Schade um solch ein Event!! So wie ich heute erfahren habe ist sogar ein Rechtsanwalt von Anwohnern eingeschaltet worden. Um in Zukunft solch eine Veranstaltung zu verhindern. War heute morgen in der Stadt und habe gesehen was da hinterlassen wurde. Alleine der Plattenbelag vom Marktplatz sieht aus wie ein Saustall.Und nicht nur da sondern auch im Umkreis. Bin mal gespannt wie das sauber wird. Ich bin nicht mehr jung und trotzdem gönne ich der Jugend solch ein Event. Aber mann sollte sich nicht ...... mehr...