

Ob Musikstück, Bastelarbeit oder Video – PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer war sehr beeindruckt von der Kreativität der PZ-Leser, die am Wettbewerb "Meine PZ und ich" teilgenommen haben. Mit hat sich PZ-Redakteur Roger Rosendahl darüber unterhalten.
PZ: Von was lässt sich ein erfahrener Verleger und „alter Hase“ im Zeitungsgeschäft noch überraschen?
Albert Esslinger-Kiefer: Von der immer wieder zu Tage tretenden engen Verbindung einer fest verankerten Heimatzeitung mit ihren treuen Lesern. So wie sie bei diesem Wettbewerb mit seinen zahlreichen Beiträgen wieder unter Beweis gestellt wurde.
PZ: Wie würden Sie Ihre Gefühle beschreiben, die Sie beim Anblick der vielen Arbeiten und Ideen der PZ-Leser hatten?
Kiefer: Da ist Dankbarkeit für das Vertrauen, welches dabei zum Ausdruck kommt. Und da ist Faszination in Bezug auf die Kreativität und Gestaltungskraft unserer Leser.
PZ: Was ist Ihr ganz persönliches Fazit als Insider beim Thema „60 Jahre PZ“?
Kiefer: Die Medien, die Zeitungen im Besonderen, sind nicht nur in einer Konjunktur-, sondern auch in einer Strukturkrise. Wenn wir uns weiterhin unserer lokalen Kompetenz besinnen und so nahe bei unseren Lesern sind, dann ist mir um die Zukunft nicht bange, wohl wissend, dass wir uns verändern müssen – auch in Richtung elektronische Medien. Aber da sind wir im Grunde schon ganz gut unterwegs.





Das lesen Abonnenten am Donnerstag in Ihrer "Pforzheimer Zeitung":