

PFORZHEIM. Der offizielle Spatenstich für den Bau des neuen Hilda-Gymnasium mit 2000 Zuschauer fassender Sporthalle, fand bereits vor Weihnachten statt, doch erst jetzt geht es richtig los mit dem Arbeiten für das 42-Millionen-Euro-Projekt. Seit Montag ist der Parkplatz an der Kiehnlestraße gesperrt. Als erstes wurde damit begonnen, die dort stehenden Platanen mit einem Spezialbagger auszugraben.
Die 24 Bäume waren einst von der „Pforzheimer Zeitung“ gespendet worden, um die triste Fläche aufzuwerten. Sie werden an die äußere Dietlinger Straße versetzt, wo die Pflanzlöcher schon länger vorbereitet und mit Humus gefüllt wurden.
Zur Erinnerung: Die Stadt hatte einst das Areal der ehemaligen Schmuckwarenfabrik Daub erworben, dafür zehn Millionen Mark bezahlt und ein Grundstück auf der Wilferdinger Höhe im Wert von 2,1 Millionen Mark bereitgestellt – zusammen rund 6,5 Millionen Euro. Das Gelände wurde dann dazu genutzt, um den Pausenhof des Hilda-Gymnasiums zu erweitern. Der übrige Bereich wurde von der Stadtbau zu einem Parkplatz umgebaut – Kosten: knapp 300.000 Euro.
Diese Fläche mit ihren 96 Stellplätzen war von September 2003 an durch eine private Gesellschaft betrieben worden. Die Umbaukosten sollten durch Pachteinnahmen finanziert werden.
Autor: THOMAS FREI





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