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„Ewige Helden“ unter sich: Die Sportlegenden Uschi Disl, Heike Drechsler, Markus Beyer, Lars Riedel, Britta Steffen, Thomas Häßler, Danny Ecker, Nicola Thost, Faris Al-Sultan und Frank Busemann (von links) suchen in acht Folgen bei VOX den vielseitigsten Sportler. Stephan Pick/VOX
Auf Du und Du mit der Olympiasiegerin: PZ-Redakteur Gerhard Ketterl interviewt Nicola Thost nach ihrer Rückkehr aus Nagano.
12.01.2016

Pforzheimer Snowboard-Olympiasiegerin Nicola Thost in VOX-Show zu sehen

Abseits der Skipisten für eine achtteilige Fernsehdoku bei VOX bewegte sich im Herbst die Pforzheimer Snowboard-Olympiasiegerin von Nagano, Nicola Thost (38). Zusammen mit neun anderen Olympiasiegern, Weltmeistern und Weltrekordhaltern der deutschen Sportlerszene will sie in der Serie „Ewige Helden“ herausfinden, wer der vielseitigste Athlet ist. Start ist am 2. Februar um 20.15 Uhr auf VOX.

Die Teilnehmerliste liest sich wie das „Who is Who“ des deutschen Sports. Faris Al-Sultan (Triathlon), Markus Beyer (Boxen), Frank Busemann (Zehnkampf), Uschi Disl (Biathlon), Heike Drechsler (Weitsprung), Danny Ecker (Stabhochsprung), Thomas Häßler (Fußball), Lars Riedel (Diskuswurf) und Britta Steffen (Schwimmen) gehörten während Thosts aktiver Zeit mit ihr zur absoluten Weltspitze. Ihre sportlichen Erfolge bejubelte die ganze Welt. Heute sind sie ewige Helden, die eines eint: der Wille zum Sieg. Doch welche Persönlichkeiten verbergen sich hinter den Olympiasiegern, Weltrekordhaltern und Weltmeistern? Am meisten war Nicola Thost von der Weitspringerin Heike Drechsler beeindruckt. „Eine tolle Frau, deren Rekorde bis heute ungebrochen sind.“ Für die Olympiasiegerin von 1998 waren die Tage vor der Fernsehkamera super. „Klar, ich bin Sportlerin, sobald es um Herausforderungen geht. Dennoch ist es mein Beruf, heute Erlebnis-Events zu organisieren. Daher fand ich die ganze Produktion hinter den Kulissen auch sehr spannend. TV-Produktionen sind extrem aufwendig. Im Sport müssen wir um Einiges effizienter arbeiten, um erfolgreich zu sein“, betont Nicola Thost im PZ-Gespräch. „Das Zeitfenster war sehr knapp, und wir waren täglich von früh morgens bis abends unterwegs. Zwei bis drei Wettkämpfe pro Tag auf unbekanntem Terrain und dazu immer auf Sendung zu sein, war eine große Herausforderung. Dagegen sind gewohnte Sportwettkämpfe, auf die man sich ja spezifisch und langfristig vorbereitet, ein Klacks“, beschreibt sie die Dreharbeiten.

PZ-Redakteur Gerhard Ketterl wird sich den Start im Fernsehen nicht entgehen lassen. „Ich war der einzige Journalist, den die Familie Thost nach der goldenen Rückkehr 1998 im Haus unter dem Wallberg mitfeiern ließ, die Momente werde ich nicht vergessen. Doch ich stehe lieber auf zwei Skiern“, bewundert der PZ-Mann die Leistungen von Gold-Nicola. pm/gk