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Der Rohbau des Supermarkts steht. Die Stützen davor lassen erahnen, wie hoch das Dach über dem Parkplatz sein wird. Groß ist beim Richtfest das Interesse am Großprojekt an der Postwiesenstraße. Foto: Ketterl
Umrahmen den gerahmten Richtspruch: Familienheim-Chef Dirk Mees, Bauleiter Stefan Schran, Betreiber Günter Wachtler, Bau-und-Grund-Chef Wilfried Wibusch sowie die Edeka-Expansionsleiter Frank Meng und Kai Müller (von links). Foto: Ketterl
19.10.2016

Pforzheims OB Hager schwärmt beim Richtfest vom Rod-Supermarkt

Pforzheim. Nicht nur das Spiel des Trompeters Martin Fuchs unter der Richtkrone, sondern auch der Richtspruch von Bauleiter Stefan Schran dürfte Musik in den Ohren der Verantwortlichen sein. „Ein schönes Werk ist uns gelungen – so frei und leicht und ungezwungen“, ruft Schran am Mittwochmittag den rund 150 Gästen zu. Das jahrelange Ringen um diese Bebauung im Rodgebiet ist Geschichte.

Bildergalerie: Richtfest für Edeka-Supermarkt im Pforzheimer Rod

Der Rohbau steht an der Postwiesenstraße. Nun richten sich alle Blicke nur noch nach vorn. Spätestens zu Pfingsten, so der ehrgeizige Plan, sollen Kunden in dem neuen Edeka-Markt einkaufen können.

„Ich bin mir sicher: Das ist genau der richtige Platz und genau der richtige Bau für diese Stadt“, betont Oberbürgermeister Gert Hager. Weil er als Aufsichtsrat der Gesellschaft Bau und Grund befangen war, habe er sich während der Planung des „anfangs nicht unumstrittenen“ Projekts zurückhalten müssen. Doch der aus Offenburg angereiste Edeka-Regionalleiter für Expansion, Frank Meng, wird später berichten, dass Hager und sein Rathausteam „von Anfang an Feuer und Flamme“ gewesen seien. Hager stellt heraus, dass das Rodgebiet „dringend eine Nahversorgung“ brauche, der Trend weg vom Einkauf auf der Grünen Wiese gehe und der von Peter W. Schmidt entworfene Bau „ein Fingerzeig“ sei – „in architektonischer und ökologischer Hinsicht“.

40 bis 50 neue Standorte entwickele Edeka jedes Jahr, sagt Meng, doch so einen Markt gebe es bislang nicht. Ungewöhnlich sei die Überdachung des Parkplatzes, der die Auswirkungen auf die Anwohnerschaft auf ein „absolutes Minimum“ reduziere.

Die Wiese werde quasi hochgeklappt, der Supermarkt „eingeschoben“ und dann das Dach begrünt: So beschreibt der Familienheim-Geschäftsführer Dirk Mees die extraordinäre Bauweise: „Von oben wird man wieder eine Wiese sehen.“ Drinnen werden Kunden Vielfalt vor Augen haben. 22.000 Artikel und modernste Standards stellt Edeka-Mann Meng in Aussicht und nennt die bereits am Ludwigsplatz tätige Betreiberfamilie Wachtler einen „Glücksfall“.

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