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13.04.2011

Planungsausschuss für Märkte- und Zentrenkonzept

PFORZHEIM. Der Planungsausschuss des Gemeinderats hat sich mehrheitlich für das Märkte- und Zentrenkonzept ausgesprochen und eine Änderung der Bebauungsplan-Vorgaben für die Wilferdinger Höhe auf den Weg gebracht. Dort sollen sich künftig keine neuen Geschäfte mit innenstadttypischen Waren mehr ansiedeln dürfen. "Besser spät als nie", kommentierte Stadtrat Carsten von Zepelin (CDU) die Zustimmung seiner Fraktion.

Jens Kück (SPD) forderte, künftig Konsequenz in Ansiedlungsfragen zu zeigen. Bernd Zilly (Fraktionsgemeinschaft) mahnte eine Verbesserung der Parkplatzsituation in der Innenstadt an. "Man kann nur hoffen, dass das Kind nicht schon in den Brunnen gefallen ist", sagte Uta Golderer (Grüne Liste). Einzige Gegenstimme kam von Monika Descharmes (FDP). Das Gutachten zur Beilage zeige, dass "die Qualität der einzelnen Geschäfte in der Innenstadt zu wünschen übrig lässt". Dies führe dazu, dass die durchaus vorhandene Kaufkraft abfließe, so Descharmes. Zudem berge das Vorgehen die Gefahr von Bürokratie. Im Wirtschaftsförderungsausschuss hatte der mittlerweile zum Fraktionsvorsitzenden gewählte FDP-Stadtrat Philipp Paschen der Beilage noch zugestimmt.