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24.02.2009

Polizeikontrollen nach Gedenkfeier: Betäubungsmittel gefunden

PFORZHEIM. Nach der Gedenkfeier zum 23. Februar auf dem Hauptfriedhof ist es nach Angaben der Polizei weitgehend ruhig in der Stadt geblieben. Bis um 17 Uhr hatten sich an einzelnen Stellen im Stadtgebiet rund 50 Personen der linken Szene in Kleingruppen versammelt.

Bis zum Beginn der Mahnwache des rechtsextremistischen Freundeskreises "Ein Herz für Deutschland" auf dem Wartberg hatten sich rund 130 Anhänger versammelt. Die Veranstaltung verlief bis zu ihrem Ende um 20 Uhr ohne Zwischenfälle. Gegendemonstranten fanden sich nicht ein.

Eine Gruppe von rund 20 Personen des linken Spektrums wurde um 20 Uhr an der Brettener Straße festgestellt. Sie hatte sich verspätet und befand sich auf dem Weg zum Wartberg. Wegen Beleidigung wurde eine Person vorläufig festgenommen. Die Gruppe, bei der pyrotechnische Gegenstände aufgefunden wurden, lief in der Folge zurück ins Stadtgebiet.

Um 18.50 Uhr überprüften Beamte der Bundespolizei drei Personen des linken Spektrums im Hauptbahnhof. Zwei Personen führten Betäubungsmittel mit sich und wurden festgenommen.

Zwei Personen der linken Szene wurde um 20.20 Uhr von Kräften der Bundespolizei im Hauptbahnhof Pforzheim kontrolliert. Es wurden verbotene Gegenstände sowie eine unterschlagene Scheckkarte aufgefunden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. Die Pforzheimer Polizeikräfte wurden von Beamten aus Göppingen, Bruchsal und Karlsruhe unterstützt.