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Die drei Erstplatzierten beim Wettbewerb um den Goldstadtpokal 2017 mit ihrem Preisscheck: Aaron Fischer, Janika Slowik und Melanie Janke sowie die Mitglieder der Jury: René Dantes, Professorin Christine Lüdeke, Edeltraud Bülling, Mark S. Pace und Burkhard Thost (hinten von links).  Privat
Die drei Erstplatzierten beim Wettbewerb um den Goldstadtpokal 2017 mit ihrem Preisscheck: Aaron Fischer, Janika Slowik und Melanie Janke sowie die Mitglieder der Jury: René Dantes, Professorin Christine Lüdeke, Edeltraud Bülling, Mark S. Pace und Burkhard Thost (hinten von links). Privat
19.10.2016

Preisverleihung nach Wettbewerb für Design-Studenten

Immer wieder geht es im Sport um Hundertstel- oder gar Tausendstelsekunden. Ja, oftmals muss gar die Zielfotografie entscheiden, um einen Sieger zu ermitteln. Ähnlich war es bei der Jury-Sitzung, bei der der Entwurf für den Goldstadtpokal 2017 gekürt wurde.

Wie im Vorjahr war ein Wettbewerb für die Studierenden der Hochschule Pforzheim in der Fakultät für Gestaltung (Design PF) ausgeschrieben worden. Damals war Franziska Vogt die eindeutige Gewinnerin. Punktgleich lagen diesmal am Ende der Bewertung zwei Vorschläge an der Spitze. Nach einer zweiten Runde entschieden sich Professorin Christine Lüdeke (Studiengangleitung Schmuck). IHK-Präsident Burkhard Thost, sein Vize Mark S. Pace (Geschäftsführer Dentaurum, einer der Hauptsponsoren der Veranstaltung), Edeltraud Bülling (Schwarz-Weiß-Club) und der Bildhauer René Dantes mit 3:2 Stimmen für die Arbeit von Janika Slowik.

Kreatives Potenzial

Am Dienstagabend wurden in der Aula an der Holzgartenstraße die Preise übergeben. Die IHK Nordschwarzwald hatte dazu 2200 Euro ausgelobt. Weitere 1000 Euro stellte sie für eine Dokumentation und spätere Präsentation der Wettbewerbsentwürfe zur Verfügung. Denn: „Das kreative Potenzial der Studierenden muss sich in der Goldstadt besser darstellen können. Bewohner wie Besucher von Pforzheim muss gezeigt werden, welch internationale Ideenschmiede im Bereich Design bei uns zu finden ist,“ betonte Thost zum Engagement der Kammer.

Aber zunächst einmal konnten sich Janika Slowik (8. Semester) über 1000 Euro, die knapp auf den zweiten Platz verwiesene Melanie Janke (4. Semester) über 800 Euro und Aaron Fischer (7. Semester) über 400 Euro nebst Urkunden freuen.

Wie immer bleibt es dem Stadtoberhaupt vorbehalten, den Goldstadtpokal als begehrte Trophäe beim mittlerweile 56. Internationalen Tanzturnier in den Lateintänzen vorzustellen, zu dem sich die Weltelite wieder am 28. Januar 2017 bei einem Galaball Im CongressCentrum treffen wird. Bei Oberbürgermeister Gert Hager werden am 20. Januar die beiden Koffer mit den Pokalen, in kleinerer Ausführung für die Sieger des Jugendturniers um den „red young Cup“ der Sparkasse Pforzheim Calw, von Janika Slowik geöffnet werden. Nicht einmal drei Monate bleiben ihr, um ihren Entwurf umzusetzen, der – so viel kann schon vorab gesagt werden – in „seiner Neuartigkeit in Form und Material überzeugte. Wobei der Entwurf von einem großen Verständnis dafür zeigt, dass der Goldstadtpokal weit mehr als eine Trophäe ist“, wie es in der Begründung der Jury heißt. Und die hatte es, wie erwähnt, ausgesprochen schwer, sich zwischen den beiden erstplatzierten Entwürfen zu entscheiden.

„Neue Wege suchen“

Am Ende musste die Stimme von René Dantes den Ausschlag geben. Und er als Künstler entschied sich dabei für die Arbeit von Janika Slowik, nachdem er in der ersten Runde seine Höchstpunktzahl nach an Melanie Janke vergeben hatte. „Auch ihr eher klassischer Entwurf war eine schöne, eine hervorragende Arbeit. Doch wir sollten mutig sein und neue, überraschende Wege bestreiten,“ bemerkte er zu seinem Votum.

www.swc-pforzheim.de

www.goldstadtpokal.de