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Gute Stimmung beim Jubiläumskonzert des Pforzheimer Chors TonArt zum 20. Geburtstag im Kulturhaus Osterfeld unter der Leitung von Wolfgang Klockewitz.  Tilo Keller
Gute Stimmung beim Jubiläumskonzert des Pforzheimer Chors TonArt zum 20. Geburtstag im Kulturhaus Osterfeld unter der Leitung von Wolfgang Klockewitz. Tilo Keller
17.10.2016

Publikum im Bann zum 20. Geburtstag von „TonArt“

Pforzheim. Schwungvolle Melodien, begeisterte Sänger sowie ein hingerissenes Publikum – zum 20. Geburtstag hat der Pforzheimer Chor „TonArt“ ein begeisterndes Jubiläumskonzert im Kulturhaus Osterfeld veranstaltet.

Mit „Clap Yo´ hands“ eröffnete der Chor unter der Leitung von Wolfgang Klockewitz den Abend und hatte das Publikum damit gleich in den Bann gezogen und zum Mitklatschen verführt. „TonArt“ ist längst den Kinderschuhen entstiegen, kein Teenie mehr und einige Wechseljahre haben wir auch schon hinter uns“, sagte Susanne Wagner, die mit ihrem Vorstandskollegen Werner Brandes durch den Abend führte.

Nach ersten Gospelmelodien aus der Anfangszeit übergab Klockewitz der Chorgründerin Sigrun Stütz seinen Platz. Stütz berichtete, dass sie nach einigen Jahren mit Traditionschören, über eine Zeitungsannonce einen neuen Chor für Gospel und Spirituals gründen wollte. „Es kamen tatsächlich eine Handvoll Sänger, aber mit der Zeit wurden es immer mehr“, erinnerte sie sich. Außerdem kamen Musicalmelodien und Popstücke dazu. Mit „Only You“, „Schöne Isabella“ und „The Rythm of Life“ präsentierte sie mit dem Chor eine faszinierende Auswahl. „Vielen Dank, dass du diesen Chor gegründet hast und so weit gebracht hast“, sagte der aktuelle Chorleiter Klockewitz. Mit André Uelner war ein weiterer ehemaliger Chorleiter zu Gast, der bei TonArt von 2013 bis 2015 zwei Jahre lang den Taktstock geschwungen hat. Quasi als Geburtstagsständchen präsentierte der Sänger „Gospel ride King Jesus“.

Bei der anschließenden Popballade „Angels“ konnten die Sänger nochmals unter der Leitung von Uelner singen. Einen herausragenden Gast hatte „TonArt“ auch mit dem Gitarristen Matthias Hautsch, der zusammen mit Oliver Taub am Piano, Matthias Klittich am Schlagzeug und Jan Götz am Bass den Abend begleitete. Hautsch präsentierte außerdem als Solist seine Eigenkomposition „November“. Nach vielen Erinnerungen und Melodien aus der Geschichte von „TonArt“ gehörte der zweite Teil des Abends vor allem dem aktuellen Repertoire, mit dem Klockewitz dem Chor seinen Stempel aufgedrückt hat. Mit den lateinischen Klängen von „Don´t you worry“, einem mitreißend rhythmischen A-Capella-Stück der Sängerinnen, „My Way“, hingebungsvoll von den Männern gesungen und dem Solostück von Sandra Henne, begleitet von Gitarrist Hautsch, wurde deutlich, dass Klockewitz das Beste aus den Sängerinnen und Sängern herausholen kann.