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Die Männer an der Technik:  Open-Air-Vorführer Timo Gerstel und Manuel Schulte (von links).
Die Männer an der Technik: Open-Air-Vorführer Timo Gerstel und Manuel Schulte (von links).
© privat

Regen verwässert Open-Air-Kino-Bilanz

PFORZHEIM. Trotz des wechselhaften Wetters lässt sich das Pforzheimer Open-Air-Kino nicht entmutigen, sondern gibt sich große Mühe, den Besuchern einen interessanten und vor allem trockenen Kinoabend zu bieten. Morgen endet die Open-Air-Saison für dieses Jahr.

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„Glimpflich davongekommen“

Das Projekt, das über vier Wochen im Innenhof des Kulturhauses Osterfeld zu besuchen war, ist trotz der Wetterverhältnisse im August „glimpflich davongekommen“, sagt Christine Müh, Geschäftsführerin des Kommunalen Kinos Pforzheim. Zwar fällt ihre Bilanz schlechter aus als vergangenes Jahr, aber mit einer Besucherzahl von 4600 kurz vor Ende, dürfen „wir uns nicht all zu laut beklagen“, fügt Müh hinzu.

Die Frage, ob der Film draußen gezeigt werden kann oder ob die Alternative – der große Saal im Kulturhaus Osterfeld – verwendet werden muss, kann „oft erst im letzten Augenblick“ entschieden werden, berichtet Veranstaltungsleiter Timo Gerstel. Nur durch enge Kooperation mit der Feuerwehr gelingt es, die Entscheidung „drinnen oder draußen“ richtig zu fällen.

Ein klares Wetter-Kriterium für einen erfolgreichen Open-Air-Kino Abend ist für Gerstel Trockenheit – „die Temperatur spielt dabei keine Rolle“, sagt er. Falls es trotzdem zu regnen beginnt, bleibt der Saal im Kulturhaus. „Da muss auch mal spontan während des Filmes umgezogen werden“, fügt Müh hinzu. Diese Möglichkeit besteht allerdings erst seit sieben Jahren. Zuvor war die Veranstaltung nur im Besitz eines einzigen Film-Projektors.

„Damals musste schon um 18 Uhr entschieden werden, wo der Film gespielt wird“, berichtet Gerstel. Doch diese Zeiten sind inzwischen durch den Einsatz eines zweiten Projektors vorbei.

Wiedersehen im nächsten Jahr

„Das Open-Air-Kino wird es auf jeden Fall nächstes Jahr wieder geben“, so Müh. Der Zeitraum dafür wird derselbe bleiben, da dieser an die Schulferien gebunden ist.

Zudem findet das Projekt bewusst in den Sommerferien statt. Die Veranstalter möchten damit Kultur für die Zuhause-Gebliebenen anbieten.

Autor: Simone Theurer

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