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25.12.2009

Rettender Rotstift - was nicht in der PZ zu lesen war

PFORZHEIM. Auch Unsinniges findet bisweilen den Weg in die Zeitung. Aber nicht immer. Folgende Passagen aus den Manuskripten von freien Mitarbeitern fielen dem Rotstift der Redakteure zum Opfer:

„Im Frühjahr wird auch der letzte Teil der Pflastersteine an der Hafnersteige, dem die einen nachtrauern, die anderen aber Gott sei Dank sagen, verschwunden sein, und bald werden die Neuenbürger ihren Spitznamen „Pflasterscheißer“ nicht mehr belegen können.“

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„Wer selbst einen dieser Pfade des umweltschonenden Individualverkehrs benutzt hat, als Fußgänger oder Wanderer, der sieht sich in der nervtötenden Aufgabe gefangen, immer wieder achtungswitternd nach hinten zu schauen, ob da nicht ein Stahlroß oder gar mehrere daherschießen und man in den fehlenden Graben springen muss.“

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„Die Gemeinde Bilfingen ist von Musik erfüllt, kann man mit Fug und Recht sagen, denn das ganze Jahr über bläst es aus allen Ecken.“

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„Für Emmy K. gab es als karnevalistischen Goldstadt-Anerkennungsruf dreimal „Hoppla-Hinein“. Die PFG hat in naher Zukunft keine Nachwuchssorgen mehr.“

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„Auf der Liste der Grünen sind fünf Kandidatinnen, davon ist eine ein Mann.“

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„Die Sonnenuhr tickte nur zwei Tage lang.“