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18.10.2011

Reuchlinpreisträger Hermann Parzinger will hochkarätige Ausstellung vermitteln

Pforzheim/Berlin. Mit Hermann Parzinger (52) war in diesem Jahr ein Archäologe und Kulturmanager – er ist Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin – mit dem Reuchlinpreis der Stadt Pforzheim 2011 ausgezeichnet worden. Da er anderntags zu Ausgrabungen nach Kasachstan flog, war es Anfang Juli nur ein Kurzbesuch. Sein Versprechen, sich gerne einmal länger in Pforzheim aufzuhalten, wird Parzinger an diesem Wochenende einlösen.

Wie er der "Pforzheimer Zeitung" in einem Interview gesagt hat, das in der Mittwoch-Ausgabe der PZ veröffentlicht, will er für die Stadt Pforzheim eine hochkarätige Ausstellung vermitteln. Denn die Einrichtungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz bietet hochwertige Ausstellungen aus allen Sammlungsbereichen an, die ohne zusätzliche konzeptionelle Kosten – lediglich Transport und Versicherungen sind zu finanzieren – von Museen in ganz Deutschland übernommen werden können. Angeboten werden ferner längerfristige Leihgaben, die lokale Bestände in Dauerausstellungen sinnvoll ergänzen können. Er habe, so Parzinger, bei seinem Besuch zwar noch keine Ausstellung als Gastgeschenk im Gepäck. Doch dies soll ein Thema bei den Gesprächen mit OB Hager und anderen sein.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz zählt zu den größten Kultureinrichtungen weltweit. Die Staatlichen Museen zu Berlin, die Staatsbibliothek zu Berlin, das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, das Ibero-Amerikanische Institut und das Staatliche Institut für Musikforschung sind unter ihrem Dach zu einem dichten Netz der kulturellen Überlieferung verknüpft.