


Pforzheim. Die Zeichen stehen auf Wachstum: In den kommenden Jahren entstehen auf dem Rodrücken mehr als 200 neue Bauplätze. Damit wächst auch die potenzielle Klientel für den geplanten Supermarkt.
Die Bevölkerungszahl im Rodgebiet werde stabil bleiben oder sogar steigen, hatte Stadtplaner Michael Wolf beim Bürgergespräch zum geplanten Supermarkt an der Postwiesenstraße gesagt (die PZ berichtete). Deshalb, so die Argumentation der Stadtverwaltung, werde auch die Versorgungslücke größer und der Bedarf für eine Nahversorgung zunehmen. Tatsächlich stehen auf dem Rodrücken die Zeichen auf Wachstum: Mit dem „Langen Gewann“ und dem „Kurzen Gewann“ werden in absehbarer Zeit zwei große neue Wohngebiete entstehen.
Nach Angaben des städtischen Baudirektors Wolfgang Faber kann auf der westlichen Seite der Grünewaldstraße sofort gebaut werden, da dieser Bereich bereits erschlossen ist. Wie auf einer Tafel zu lesen ist, soll dort als eines der ersten Projekte ein Fertighaus entstehen. Die Flächen wurden gerodet, die Schrebergärten dahinter geräumt. Laut Faber soll, sofern der Gemeinderat die benötigten Gelder freigibt, im Jahr 2015 die Planungsphase fürs „Lange Gewann“ beginnen. Ab 2016 können die Arbeiten zur Erschließung starten. Sogar die Namen für die beiden neuen Straßen sind bereits fix: Die künftigen Bewohner werden über die Max-Kassube-Straße und die Daniel-Greiner-Straße zu ihren Domizilen gelangen. Platz für 120 neue Bauplätze birgt das „Lange Gewann“. Das anschließende „Kurze Gewann“, das danach in ein Wohngebiet verwandelt wird, bietet Raum für 100 weitere Plätze.
Rechnet man drei Bewohner pro Haus, bekäme das Rodgebiet 660 neue Einwohner. Dieser Ansatz ist vorsichtig gewählt und eine Zahl von 1000 neuen Bewohnern deshalb durchaus realistisch.
Autor: Claudius Erb






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Leserkommentare (7)
Mehr KommentareWenn man schon so gerne in die Zukunft schauen möchte, könnte man, neben einem Bewohnerwachstum auf dem Rod vielleicht auch einmal einen möglicherweise sich änderenden Einkaufsgeschmack dieser Newcomer berücksichtigen. Kleiner Läden werden wieder attraktiv. Service und Freundlichkeit sind wieder attraktiv geworden. Vielleicht könnte dieses bei einer zukünftigen Bebauung, neben kostenlosem Parken zusätzlich NEUE Kundschaft anlocken. Denn....auf Dauer wird es nur die Anzahl der Kunden sein ...... mehr...
Die Rodgebietler wollen - durchschaubar für jeden Aufgeklärten - doch nur nicht, dass sie zugebaut werden und ihren angeblich exklusiven Wohncharakter verlieren. Nur zu, gleiche Behandlung für alle, und ein Supermarkt ist doch toll. mehr...
Ich mag auch die kleineren Einkaufsläden lieber als die großen Discounter, z.B. Kräher in Würm finde ich optimal. Das Problem bei den kleineren Märkten ist aber auch ,daß Edeka oder Rewe oder wie sie alle heißen ihre Waren garnicht in kleinen Märkten verkaufen wollen, sondern ein Markt muß eine gewisse Q.meter Größe haben, daß er überhaupt von den großen beliefert wird. mehr...