

Pforzheim. Da hat SPD-Stadtrat Jens Kück gestaunt, als er im Routenplaner von t-online von Weingarten kommend die Habermehlstraße in Pforzheim eingab. Er wurde über die Autobahn zur Anschlussstelle West und von dort auf die B463/Westtangente geleitet. Und von dieser weiter über die noch nicht vorhandene Ausbaustrecke zur Dietlinger Straße.
Für Kück, in diesem Fall als Vorsitzender der Naturfreunde, für die Dillweißensteiner Bürgervereinsvorsitzende Dietlinde Hesse und für Fritz Sinzenich, den Vorsitzenden des Bürgervereins Brötzingen, war dies mit ein Grund für einen „offenen Brief“ an Regierungspräsidentin Nicolette Kressl. Sie fordern, den rund 2,5 Kilometer langen Abschnitt von der A 8 bis zur Dietlinger Straße bereits im nächsten Jahr zu bauen. Für diesen Abschnitt gebe es einen rechtsmäßigen Bebauungsplan.
Wie das Trio am Dienstag bei einem Pressegespräch betonte, „interessiert uns heute nicht, welche Regierung in Bonn, Berlin und Stuttgart wie lange an den Planungen mitgewirkt und Geld in Aussicht gestellt hat. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der endgültig gehandelt werden muss.“ Und da biete sich als Sofortmaßnahme der Abschnitt bis zur Landesstraße 562, der Dietlinger Straße, an. Denn dieser würde nur einen Bruchteil der 68 Millionen Euro des gesamten ersten Bauabschnitts der Westtangente einschließlich Arlinger-Tunnel bis zur Wildbader Straße kosten. Er würde auch bautechnisch keinerlei Probleme mit sich bringen und bereits eine große Entlastung für die Innenstadt bringen.
Autor: Thomas Frei






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Leserkommentare (5)
Mehr KommentareDie Dietlinger Strasse ist in den vergangenen Jahren konsequent zurückgebaut worden. Sie wäre überhaupt nicht mehr in der Lage, den Verkehr aufzunehmen, es sei denn die Zurückbauung würde wieder zurückgebaut. Die dortigen Anwohner werden sich über Jens Kücks Vorstellungen sicherlich freuen. mehr...
Wenn es das Straßenstück bereits gäbe würde es wahrscheinlich weniger genutzt um damit von der Autobahn Richtung Brötzingen zu fahren. Eher Richtung Keltern (Dietlingen) oder Birkenfeld und die dahinter liegenden Orte. Wäre für die Menschen die dort wohnen auch eine Erleichterung zur Autobahn oder Wilferdinger Höhe zu kommen. mehr...
Im Prinzip richtig! Aber nicht nur die von Ihnen genannten Orte würden profitieren sondern auch Büchenbronner, Dillweißensteiner die Nagoldtäler das Biet müßte sich nicht mehr über die Ersingerstrasse oder Kurze Steig quälen oder gar durch die Innenstadt fahren wenn sie von der A8 kommen.... mehr...