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Überzeugende Stimme:   Frontfrau Martha und ihre Band „Die Happy“ waren der musikalische Höhepunkt der vierten Auflage des Pforzheimer Festivals „Gute Toene“, zu dem am Freitag und Samstag 2000 Besucher strömten.
Überzeugende Stimme: Frontfrau Martha und ihre Band „Die Happy“ waren der musikalische Höhepunkt der vierten Auflage des Pforzheimer Festivals „Gute Toene“, zu dem am Freitag und Samstag 2000 Besucher strömten.
© Thurow, Bächthold, Wildermuth
Campen gehört dazu   bei einem richtigen Festival. So auch bei „Gute Toene“ an einem Wochenende mit reichlich Wetterkapriolen.
Campen gehört dazu bei einem richtigen Festival. So auch bei „Gute Toene“ an einem Wochenende mit reichlich Wetterkapriolen.
Freitägliche Attraktion:   Die Band „Rhaatid“ aus Jamaika.
Freitägliche Attraktion: Die Band „Rhaatid“ aus Jamaika.
Früh übt sich,   wer ein großer Festivalgänger werden will.
Früh übt sich, wer ein großer Festivalgänger werden will.
Fast im Himmel:  „Dirt Jump Contest“   heißt die Disziplin, bei der Junge Fahrrad-Akrobaten erst Berge  herunter sausen, um dann mit mächtig Schwung über Rampen zu springen. Die Flugphase nutzen sie für tollkühne Tricks.
Fast im Himmel: „Dirt Jump Contest“ heißt die Disziplin, bei der Junge Fahrrad-Akrobaten erst Berge herunter sausen, um dann mit mächtig Schwung über Rampen zu springen. Die Flugphase nutzen sie für tollkühne Tricks.
Sängerin Yen  und ihre Band rockten am Samstag die Hauptbühne bei „Gute Toene“.
Sängerin Yen und ihre Band rockten am Samstag die Hauptbühne bei „Gute Toene“.
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Rund 2000 Besucher beim "Gute Toene"-Festival

PFORZHEIM. Mit 17 Bands und 30 Djs hat am Wochenende das „Gute Toene“-Festival rund 2000 Besucher auf das Gelände nahe der Autobahnausfahrt Nord gelockt. Top-Act war die Band „Die Happy“ am Samstagabend.

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Ein jährliches Wachstum von 40 Prozent – welches Wirtschaftsunternehmen würde sich solche Bilanzen nicht dauerhaft wünschen? Die Festival-Unternehmungen namens „Gute Toene“ von Christopher Furhopp und seinen Mitstreitern können genau das von sich behaupten. 2006 mit 700 Besuchern gestartet, waren es ein Jahr später schon 1000, im vergangenen Jahren zählte man 1400 Besucher. Und am vergangenen Freitag und Samstag? Da tollten 2000 Besucher auf dem weiträumigen Festival-Gelände auf dem Pforzheimer Wartberg herum.

Es wächst und wächst

Ein Festival, das wächst und wächst also. Und das trotz aller Bedenken, die Organisator Christopher Furhopp nach der ersten Auflage zu Ohren gekommen sind. Drei Jahre später kann er darüber lachen – und stolz sagen: „Wir haben ganz viele Leute davon überzeugt, dass die Idee von ‚Gute Toene‘ gut ist. Wir werden jedes Jahr größer und beliebter.“ Bester Beleg dafür: Alle regionalen Bands und DJs verzichten auf ihre Gagen – weil sie Bock haben auf „Gute Toene“, wie Furhopp sagt.

Das ist die gute Nachricht. Die schlechte folgt: Wo 2009 noch Fahrrad-Artisten über Matsch-Hügel springen, wo tags Beach-Volleyball gespielt und nachts gecampt wird, wo man zum Sound von 30 DJs steil geht, wo auf der Hauptbühne 17 Bands rocken, und davor auf und ab gesprungen wird – genau auf diesem Gelände soll bald ein Möbelhaus gebaut werden.

Doch das interessiert anno 2009 noch keinen der Besucher. Zukunftsmusik. Viel mehr interessiert die Besucher jene Jetzt-Musik, die ausgehend von drei DJ-Bühnen und der Hauptbühne den gesamten Wartberg samt Umgebung beschallt. Das musikalische Angebot ist breit gefächert und setzt sich zusammen aus Reggae von den Jamaikanern von „Rhaatid“ und dem regionalen „Soul Jah Tribe“, aus Drum ’n’ Bass von „Sonair“ und „Evelon“, aus Minimal à la „Suedmilch“ und „Menqui“, aus Ska der Marke „The Busters“ – um nur einige der Bestandteile und Vertreter vom Wochenende zu nennen. „Von dieser Vielfalt lebt das Festival. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei“, sagt Furhopp.

Der größte Name im Musikprogramm von „Gute Toene“ und gleichwohl der größte Publikumsmagnet heißt „Die Happy“. Das musikalische Quartett um Sängerin Marta Jandova kommt aus Schwaben und hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der bekanntesten deutschen Bands gemausert. Warum das so ist, zeigten Marta und Co. am späten Samstagabend. Mit beherztem Rock gewannen sie die Herzen im Publikum schnell für sich. Den Rest besorgte die Frontfrau mit ihren großartigen Stimme. Ronny Thurow


30.05.2011

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