

Pforzheim. Die SPD-Fraktion hat den Antrag gestellt, dass der Gemeinderat sich mit dem Thema Sex-Steuer befassen soll - und dass, falls sie erhoben wird (wie in anderen Städten), das Geld zur Finanzierung einer Anlaufstelle für Prostituierte eingesetzt werden soll.
Legt man beispielsweise die Bemessungsgrundlage der Stadt Bitburg zugrunde, könnte die Stadt Pforzheim von ihren Bordellen und größeren Terminwohnungen und Swinger-Clubs nach Berechnungen der PZ rund 170.000 Euro Vergnügungssteuer pro Jahr einnehmen. Angeblich sei der Aufwand zu hoch, argumentierte die Stadt bisher.
Das lässt die SPD nicht gelten. Die Verwaltung soll den Vorgang noch einmal prüfen. Am 20. März wird der Antrag im Gemeinderat auf der Tagesordnung stehen und voraussichtlich in den Fachausschuss verwiesen und dort beraten. ol
Autor: Olaf Lorch-Gerstenmaier






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Leserkommentare (10)
Mehr KommentareVielleicht sind die aber beratungsresistent mehr...
... dann werden in Pforze auch bald Sex-Beamte nötig, die kontroliieren, wie schnell - wie tief - wie lang, um den Steuersatz anzupassen ... ich bewerbe mich hiermit sofort ! mehr...
Sicher werden die Herren Stadträte umfangreiche Vor-Ort-Prüfungen durchführen. Viel Spass mehr...