

Pforzheim. Die Salafisten in Pforzheim - rund 20 Personen - sind keineswegs aus der Goldstadt verschwunden, auch wenn man den Eindruck haben konnte: Denn der Pforzheimer Ableger der ultrakonservativen Richtung des Islam nahm nicht an der umstrittenen kostenlosen Verteilung des Koran in deutschen Fußgängerzonen teil. Das überraschte das Ordnungsamt uind den Staatsschutz gleichermaßen, denn in den vergangenen zwei Jahren hatten sie fast immer das Maximum an vom Ordnungsamt genehmigten Info-Stände in der City ausgeschöpft. Für dieses Jahr liegt noch keine einzige Anmeldung vor.
Doch die Salafisten, die sich in der Al-Baraka-Moschee an der Linden-/Franziskusstraße treffen (eine ehemalige Fabrik), werden nach wie vor vom Staatsschutz beobachtet. Natürlich hat die Polizei mitbekommen, dass sich für den 6. Mai Scheich Abu Anas angesagt hat. Der 38-jährige Gründer einer privaten deutschsprachigen Privatschule in Braunschweig will ein Seminar abhalten. Er spielt in der gleichen Liga wie Pierre Vogel, der frühere Profi-Boxer, der vom Christentum zum Islam übertrat und bereits einige Male in Pforzheim war. Jedesmal füllte er die Nagoldhalle. Er ist einer der bekanntesten Salafisten-Wanderprediger in Deutschland. ol
Autor: Olaf Lorch-Gerstenmaier






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Leserkommentare (90)
Mehr KommentareKann man das nicht verbieten. So eine verrückten Verein brauchen wir absolut nicht. Unsere eigenen Vereine reichen schon aus. mehr...
dann bitte auch die scientology und die zeugen jehovas verbieten... mehr...
[QUOTE=Comandante;119961]dann bitte auch die scientology und die zeugen jehovas verbieten...[/QUOTE] Von denen halte ich auch nichts, aber die propagieren nicht die islamische Gesetzgebung gemäß der Sharia mit all ihren lieblichen Facetten, insofern hinkt der Vergleich. mehr...