


Pforzheim. Behinderte Kinder und Erwachsene haben einen Vormittag auf der Pforzemer Mess genossen. Die Schausteller und Gastronomen ermöglichten das Gratis-Vergnügen für 200 Teilnehmer.
Leuchtende Augen, klatschende Hände und juchzende Schreie: Für 200 behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene war es ein ganz besonderer Tag. Sie durften auf der „Pforzemer Mess“ mit Boxautos fahren, gruselige Momente in der Geisterbahn erleben oder sich den Fahrtwind beim „Musikexpress“ um die Nase wehen lassen. Zu verdanken ist dies den Schaustellern der Mess. „Es ist eine großartige Sache, dass sie dies jedes Jahr ermöglichen und finanzieren“, sagte Oberbürgermeister Gert Hager, der eine Teilnehmer-Gruppe über die Mess begleitete. Dieses zusätzliche und freiwillige Engagement sei tätige Nächstenliebe. Die 200 vorwiegend jungen Teilnehmer kamen von der Kinderklinik Schömberg, der „Lebenshilfe“, von „Miteinander Leben“ und der Schule am Winterrain in Ispringen. Auch blinde Männer und Frauen durften die Fahrgeschäfte der Mess erleben und ein Mittagessen genießen. Für Hella Marquardt, die diesen Tag seit Jahrzehnten mitorganisiert, ist es immer wieder berührend: „Man freut sich so, wenn man die Kinder strahlen sieht“, sagte die frühere CDU-Stadträtin.
Autor: Nicola Hiller | pforzheim






