nach oben
Dieses Finale hat Tradition: Schüler des Hebel-Gymnasiums auf der Bühne des Kulturhauses Osterfeld. Foto: Späth
Dieses Finale hat Tradition: Schüler des Hebel-Gymnasiums auf der Bühne des Kulturhauses Osterfeld. Foto: Späth
20.03.2017

Schulkunstwoche im Osterfeld: Und zum Abschluss ein Konzert

Pforzheim. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge begrüßen die Projektleiter Melanie Gaug und Frank Willmann die Besucher des Musikprofilkonzerts des Hebel-Gymnasiums im Kulturhaus Osterfeld. Das Konzert ist der Abschluss der elften Schulkunstwoche. Bereits seit 22 Jahren ist das Konzert der Hebel-Musikanten eine feste Tradition. Von der fünften bis zur zehnten Klasse hat jede Stufe ein eigenes, außergewöhnliches Programm zu bieten. Das Interesse ist groß – die 500 Plätze im Großen Saal sind restlos besetzt.

Den Einstieg in den Konzertabend liefern die fünften Klassen mit dem Stück „Chim Chim Cher-ee“ aus „Mary Poppins“ und dem Kanon „Frühlingsquodlibet“. Schulleiter Ulrich Berner freut sich über die langjährige Tradition und Zusammenarbeit mit dem Kulturhaus. Das Klassenorchester der sechsten Klasse zeigt eine anspruchsvolle Kombination aus rhythmischem Klopfen, Stampfen und Zupfen.

Kleine Nachtmusik

Die Siebtklässler haben sich neben dem Glockenspiel auch mit Tanz beschäftigt. Während ein Teil der Klasse als fast vollständiges Orchester den zweiten und dritten Satz von Mozarts kleiner Nachtmusik spielt, tanzen sechs Mädchen der Klasse eine selbst einstudierte Choreografie. Das Besondere am Musikzug ist vor allem die viele gemeinsame Zeit zum Musizieren, bei der die Schüler ihre Kreativität entfalten können. Auch die Acht- und Neuntklässler zeigen ihr Können am Instrument und beim Gesang.

Das Solisten-Ensemble „Bluenote.sidekick“ begeistert die Zuschauer mit der schwierigen, präzise gespielten Originalkomposition „Libor Sima“. Das Klassenorchester der Zehntklässler hat sich für das Thema „Filmmusik“ entschieden und spielt die Titelmusik des Kinofilms „Herr der Ringe“. Klassenband und Chor dagegen entscheiden sich für den Hit „September“ der amerikanischen Funk-Band „Earth, Wind & Fire“.

Mit rund 750 Beteiligten, 19 teilnehmenden Schulen und so vielen Veranstaltungen wie nie zuvor in der Geschichte der Schulkunstwoche sieht Willmann zufrieden auf eine aufregende und schöne Woche zurück.