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Auf Abruf an Masten vorm „Hilda“: drei Goldstadt-Fahnen. Foto: Ketterl
Auf Abruf an Masten vorm „Hilda“: drei Goldstadt-Fahnen. Foto: Ketterl
19.03.2017

Sind die Fahnenmasten jetzt fürs Goldstadt-Jubiläum reserviert?

Auch vorm Hilda-Gymnasium weht nun Werbung für „Goldstadt 250“. Ein PZ-Leser will wissen, ob in diesem Jahr wegen des Jubiläums andere Veranstalter das Nachsehen haben.

Seit vergangener Woche flattern auch an den drei Masten vor dem Hilda-Gymnasium an der Kiehnlestraße Fahnen mit Werbung fürs GoldstadtJubiläum im Wind. Die Sorge, dass dort nun bis auf Weiteres nicht mehr auf Großveranstaltungen wie Handballspiele in der benachbarten Bertha-Benz-Halle aufmerksam gemacht werden könnte, zerstreut der städtische Sprecher Michael Strohmayer.

Die Verwaltung habe mit Schulen Kontakt aufgenommen, um sicherzustellen, dass nur dort Jubiläumsfahnen aufgehängt werden, wo eigene Hausmeister rasch reagieren können. Steht etwa ein Handballspiel an, oder gibt es andere Anlässe wie etwa einen Staatstrauerakt, würden die Goldstadt-Fahnen eingeholt und durch entsprechende andere Beflaggung ersetzt. Erst jüngst hatten nach dem Tod des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog Fahnen in der Stadt auf halbmast geweht. Aber auch nach dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin oder am 23. Februar wurden die Masten für ein solches Signal genutzt. Geplant ist laut Strohmayer, dass die Goldstadt-Fahnen bis zum September hängen bleiben – wenn es keinen Grund für einen kurzfristigen Wechsel gibt. Claudius Erb