

Pforzheim. Ende 2015 muss aus Emissionsgründen der Kombi-Block des Pforzheimer Heizkraftwerks vom Netz. Als teilweise Ersatz - zur Wärmeerzeugung - wird dann ein Heizkessel dienen, der bestellt ist und im Mai kommenden Jahres angeliefert wird. Ein Gaskraftwerk wäre HKW-Geschäftsführer Manfred Seitz und dem Ersten Bürgermeister Roger Heidt zwar lieber -aber das ist unter den momentanen Bedingungen nicht finanzierbar.
Ein Gaskraftwerk käme auf mindestens 30 Millionen Euro und wäre nicht rentabel. Noch. Doch wenn sich die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen änderten, stünden auch die Gesellschafter (Thüga, EnBW und Stadtwerke) bereit, die Investitionen zu tätigen. Dass durch den Wegfall des Kombi-Blocks Pforzheims Klimaziele in Gefahr seien, glaubt Seitz nicht. Pforzheim sei schon jetzt, was die Versorgung mit Fernwärme und dem ihr zugrunde liegen, den großen Teil an regenerativen Energien, Spitze im Land.
Autor: Olaf Lorch-Gerstenmaier






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