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In Lektüre vertieft sind Jutta Pleick-Ott (Medienzentrum), Roswitha Theilmann (Lernwerkstatt), Felicitas Schmid (Medienzentrum) und die Rektorin der Karl-Friedrich-Schule in Eutingen, Claudia Becker (von links). Foto: Ketterl
In Lektüre vertieft sind Jutta Pleick-Ott (Medienzentrum), Roswitha Theilmann (Lernwerkstatt), Felicitas Schmid (Medienzentrum) und die Rektorin der Karl-Friedrich-Schule in Eutingen, Claudia Becker (von links). Foto: Ketterl
30.11.2016

Sprache ist das Tor zur Welt

Pforzheim-Büchenbronn. Von der Büchenbronner Waldschule soll nach den Worten von Volker Traub, dem Leiter des Staatlichen Schulamts Pforzheim, „eine Strahlkraft“ ausgehen – was allerdings nicht bedeutet, dass die Büchenbronner die vom Ortschaftsrat, der Verwaltung und den Eltern gewünschte zweizügige Realschule bekommen.

Wohl aber gibt es jetzt an der Waldschule einen Raum, der einzigartig ist im Schulamtsbezirk, der neben Pforzheim auch den Enzkreis und den Kreis Calw umfasst: Es handelt sich um die erste Lernwerkstatt, einen Stützpunkt für Sprache und Interkulturalität. Geleitet wird diese Einrichtung zur Qualifizierung von Lehrkräften in Vorbereitungsklassen von Roswitha Theilmann (Staatliches Schulamt), Moderatorin des Netzwerks für interkulturelles Lernen und Arbeiten an Schulen. Weitere Fortbilderinnen sind Susanne Koch und Marianne Gröger-Schaffer. Sponsoren haben es möglich gemacht, die Lernwerkstatt zu bestücken. Derzeit gibt es im Schulamtsbezirk 150 Vorbereitungsklassen (nach 120 beziehungsweise 90 in den Vorjahren) mit insgesamt 2300 Schülern, in erster Linie Flüchtlinge mit Bleibeperspektive. Allein in der Stadt Pforzheim werden 577 Schüler in 29 Vorbereitungsklassen an Grundschulen und 269 Schüler an Klassen von weiterführenden Schulen unterrichtet.