nach oben
29.04.2011

Stadtwerke legen Konzept für Ökocity vor

Die Stadtwerke Pforzheim (SWP) legen das Konzept „Ökocity“ vor. Darin bündeln und unterstützen sie Vorhaben, die dem Klimaschutz dienen, und verleihen solchen Projekten ein Gütesiegel. „Bis 2025 wollen die Stadtwerke Strom und Wärme hundertprozentig aus regenerativen Quellen und Kraft-Wärme-Kopplung bereitstellen“, heißt es im Ökocity-Konzept, das SWP-Chef Wolf-Kersten Meyer diese Woche der PZ vorgestellt hat.

Eines von vielen Zielen, die auf noch viel mehr verschiedenen Maßnahmen fußen. So wollen die Stadtwerke verstärkt in viele kleine Energieerzeuger investieren, in Blockheizkraftwerke zum Beispiel, wie sie das im Emma-Jaeger-Bad und dem August-Kayer-Stift bereits getan haben. „Wir untersuchen auch entlang der Enz weitere Standorte für Flusskraftwerke“, sagt Meyer. Denn unter anderem durch ihre bisherigen Wasserkraftwerke in Eutingen und an der Auerbrücke tragen die SWP dazu bei, dass heute bereits ein Fünftel des in Pforzheim verbrauchten Stroms aus regenerativen Quellen stammt. Doch zum „Ökocity“-Konzept gehört mehr: Unter anderem verleihen die Stadtwerke dieses Gütesiegel – ein kreisrundes grünes Logo mit dem Schriftzug Ökocity SWP – nicht nur für die klimaschonenden Angebote des eigenen Hauses, sondern auch für Ideen und Initiativen von „Menschen, die vernünftig mit Energie umgehen“, wie es in dem Konzept heißt. So begeben sich die SWP auch in der Pforzheimer Wirtschaft auf die Suche nach Partnern, die ihre umweltfreundlichen Produkte, Produktionsweisen und ähnliches ebenfalls unter dieses Label stellen wollen. Und: Die SWP setzen auf Elektromobilität, bieten subventionierte Elektro-Motorroller und E-Fahrräder an und orientieren sich bei dem Modell an Mobiltelefonen: Kleine Anzahlung fürs Gerät, monatliche Rate und eine festgeschriebene Vertragslaufzeit.