



PFORZHEIM. Fast 10 000 Musikfans sind im Juni vergangenen Jahres zum ersten „PFestival“ der „Stand Up Initiative“ auf den Marktplatz geströmt. Nun sind die Macher mitten in den Vorbereitungen für das Fortsetzungsevent.
Tausende haben bei der Premiere zur Musik von „Monrose“, „Massiv“ und den „Emil Bulls“ gefeiert. Begeistert hat im vergangenen Jahr bei den Bands auch die Pforzheimer Gruppe „The Brightside“, die diesen Sommer quasi als „Wiederholungstäter“ beim „PFestival“ auftreten werden. Der Initiator Hamoun Kamai freute sich gestern über weitere acht Zusagen für das ganztägige, kostenlose Event am 5. Juni: Der 27-jährige Maxim wird die Zuschauer mit kreolischem Dancehall unterhalten, die Band „Green.Frog.Feet“ spielt Pop-Punk-Sound und „Dezemberkind“ sind derzeit mit emotionalem deutschsprachigen Rock auf dem Weg nach oben. Mit dabei sind zudem der Rapper „D-Flame“, „Tune Circus“ (Alternative-Rock), der französische Sänger und Trompeter „Tribuman“ (Reggae, Drum & Bass, Hip-Hop, Funk) sowie die Jungs vom „Buschwerk Bouncesystem“ (Reggae, Hip-Hop).
Als besonderer Künstler wird „Malik“, ein kleinwüchsiger Rapper, zu Gast sein. „Er war unter anderem schon im Vorprogramm von Xavier Naidoo und beweist dem Publikum, dass auch mit Rollstuhl ein erfülltes Leben möglich ist“, merkt Kamai an. Er ist außerdem mit vier weiteren national bekannten Künstlern im Gespräch. Auftreten werden die Bands auf dem Marktplatz vor dem Neuen Rathaus auf einer 21 Meter breiten Bühne. Damit sich Musiker und Besucher wohl fühlen, wird das Gelände weiträumig abgesperrt und von Sicherheitspersonal betreut.
Und weil das „PFestival“ dem guten Zweck dienen soll – der Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema Querschnittslähmung –, werden an den drei Eingängen Spendenkassen aufgestellt. Auch die Einnahmen aus der deutlich vergrößerten Gastronomie vor Ort – es grillt unter anderem der KSC-Clubhauswirt – kommen der „Stand Up Initiative“ zugute. Die Ausgaben sollen nach Kamais Angaben durch Sponsoren gedeckt werden. „Burger King“ hat bereits zugesagt, Verhandlungen mit Banken und einer Fitness-Studio-Kette laufen noch. „Für weitere Anfragen sind wir natürlich offen“, merkt der Initiator an.
Autor: daniela huber





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