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20.10.2010

Taxi-Fahrerin betrogen

PFORZHEIM. Zu einer fünfmonatigen Freiheitsstrafe wurde ein notorischer Betrüger verurteilt, der eine Taxifahrerin um das Fahrtentgeld und um weitere 400 Euro erleichtert hatte. Die Gefängnisstrafe konnte mit Blick auf den Gesundheitszustand des Straftäters und einem verursachten Gesamtschaden von insgesamt rund 500 Euro zu einer dreijährigen Bewährungszeit ausgesetzt werden.

„Der Vorwurf der räuberischen Erpressung lässt sich aber nicht mehr aufrecht erhalten“, begründete Richterin Stephane Ambs die Verurteilung am Amtsgericht Pforzheim wegen Betruges. „Ich habe ihr nicht gedroht und auch kein Geld gefordert“, wehrte sich der Angeklagte, der sich von Rechtsanwalt Stefan Rothenstein verteidigen ließ. Im Mai dieses Jahres hatte sich der Mann mit einem Taxi nach Baden-Baden fahren lassen, obwohl er keinen Cent in der Tasche und diese Tatsache der Chauffeurin nicht mitgeteilt hatte. Vielmehr gab er sich auch während der Rückfahrt nach Pforzheim der Taxifahrerin gegenüber als wohlhabender Besitzer eines Autohauses aus und stellte ihr sogar ein kostengünstiges Fahrzeug in Aussicht. Am Zielort in der Pforzheimer Nordstadt angekommen, ermunterte er die Fahrerin zur Geldherausgabe, die nun mehr oder weniger freiwillig 400 Euro herausrückte.

Die Gefängnisstrafe konnte mit Blick auf den Gesundheitszustand des Straftäters und einem verursachten Gesamtschaden von insgesamt rund 500 Euro zu einer dreijährigen Bewährungszeit ausgesetzt werden. „Der Vorwurf der räuberischen Erpressung lässt sich aber nicht mehr aufrecht erhalten“, begründete Richterin Stephane Ambs die Verurteilung am Amtsgericht Pforzheim wegen Betruges. „Ich habe ihr nicht gedroht und auch kein Geld gefordert“, wehrte sich der Angeklagte, der sich von Rechtsanwalt Stefan Rothenstein verteidigen ließ. Im Mai diesen Jahres hatte sich der Mann mit einem Taxi nach Baden Baden fahren lassen, obwohl er keinen Cent in der Tasche und diese Tatsache der Chauffeurin nicht mitgeteilt hatte. Vielmehr gab er sich auch während der Rückfahrt nach Pforzheim der Taxifahrerin gegenüber als wohlhabender Besitzer eines Autohauses aus und stellte ihr sogar ein kostengünstiges Fahrzeug in Aussicht. Am Zielort in der Pforzheimer Nordstadt angekommen, ermunterte er die Fahrerin zur Geldherausgabe, die nun mehr oder weniger freiwillig 400 Euro herausrückte.