Bereits zum zehnten Mal veranstalteten die Goldstadt Cruizers Pforzheim und ihr Stammtisch „Yellow Stang“ ein US-Car-Treffen auf dem Parkplatz der „Palm Beach Sportsbar“ auf der Wilferdiner Höhe. War das zeitweise verregnete Wetter auch jenseits von Miami und Malibu, so sollten doch die unzähligen Autos ein wenig an das Land der unbegrenzten Möglichkeiten erinnern: Chevrolet, Ford Mustang, Chrysler, und Dodge waren die Hauptmarken der amerikanischen Automobilhersteller, die präsentiert wurden. Sogar einen echten „Hotrod“ gab es zu bestaunen.
„Wir haben uns mit dieser Veranstaltung etabliert“, stellte Stefan Vielsack, Organisator und Gründer des Stammtisches, zufrieden fest. Nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Nachbarländern wie Frankreich oder der Schweiz kommen Autofans angereist, um vor allem alte Bekanntschaften zu pflegen, neue Kontakte zu knüpfen und sich so ein Netzwerk zu Autosammlern in ganz Deutschland und Europa aufzubauen. Gab es in der Vergangenheit immer wieder ein Rahmenprogramm wie etwa eine Cheerleader-Darbietung oder einen Elvis-Imitator, so wurde in diesem Jahr ganz auf das gemütliche Beisammensein und auf das Fachsimpeln gesetzt. Altersgrenzen habe es dabei noch nie gegeben, bemerkte Vielsack: „Vom Jugendlichen bis zum Rentner ist einfach alles vertreten.“
Vor allem das „tolle Fahrgefühl“ hat es beispielsweise Sabrina Müller aus Mosbach angetan, um vom Chevrolet auf kein anderes Modell mehr umsteigen zu wollen. Gemeinsam mit Freund und kleiner Tochter kommt sie schon seit Jahren zum US-Car-Treff nach Pforzheim. „Mittlerweile sind wir zu einer echten Familie zusammengewachsen“, sagte sie. Das bekräftigte Daniela Schmitt aus Wiernsheim, die neben einem Golf GTI auch einen Dogde Dakota fährt. Zudem, der Besitz eines amerikanischen Wagens sei ein echtes Lebensgefühl.

