
PFORZHEIM/GRAZ. Vor einem Schöffensenat am Straflandesgericht in Graz hat sich ein 55-jähriger Deutscher wegen eines Bankraubs verantworten müssen, bei dem er am 10. Juni in der Raiffeisenbank von Schmerlhöhe/Nestalbach knapp 17 000 Euro erbeutet hatte.
Da eine Passantin seine Autonummer notieren konnte, war er bald danach von der Polizei geschnappt worden. Wie die PZ berichtete wird der 55-Jährige verdächtigt, am 11. Januar 2007 die Volksbank-Filiale im Pforzheimer Stadtteil Haidach überfallen zu haben. Damals fielen ihm 28 000 Euro in die Hände. Durch DNA-Spuren an einer vom Täter weggeworfenen Mütze konnte ein Zusammenhang der beiden Überfälle hergestellt werden.
Der zuletzt in Ungarn und davor im Enzkreis wohnende Mann gab vor Gericht an, er hätte nach dem Konkurs einer Schreinerei, an der er beteiligt war, kein Geld mehr zum Aufbau einer neuen Existenz gehabt. Mit Gelegenheitsarbeiten habe er sich über Wasser gehalten. Zuvor habe er ein Lokal betrieben und sei 15 Jahre lang als Gewürz- und Teehändler unterwegs gewesen. Für den Überfall hatte sich der Angeklagte eine Softgun gekauft, mit der er den Kassier bedrohte.
Das Urteil des Gerichts lautete auf zwei Jahre Haft. Der 55-Jährige nahm es an.ef-te





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