

PFORZHEIM. Die Bilanz der Pforzheimer Polizei trübt die Freude über den perfekten Start der deutschen Nationalelf in die WM. Bei den Feierlichkeiten über das 4:0 gegen Australien schossen einige Fußball-Fans deutlich über das Ziel hinaus. So stiegen einige Übermütige in der Pforzheimer Innenstadt auf einen Bus. Ein aggressiver Fan trat einer Polizistin ins Gesicht. Bei den Korsos in Pforzheim und Mühlacker flogen Flaschen und Böller in Richtung der Polizei.
Polizeisprecher Frank Otruba sprach von "alles anderem als einem ruhigen Abend." Obwohl zu den größten Public Viewings in der Region im Enzauenpark und auf dem Mühlacker Kelterplatz mehr Leute als erwartet gekommen waren, sei die Polizei jederzeit Herr der Lage gewesen.
Dennoch gab es einige unschöne Szenen, als die geballte WM-Freude der deutschen Fans in geballten Übermut umschlug. Bei einem Fanzug durch die Innenstadt von 500 Fans am späten Abend kletterten einige Krawallmacher an der Kreuzung Leopoldstraße/Zerrrenerstraße auf einen Linienbus und versuchten ihn aufzuschaukeln. Als die Polizei eingriff, zeigte sich ein Fan besonders aggresiv, leistete Widerstand und trat einer Polizeibeamtin bei seiner Festnahme ins Gesicht.
Bei den Autokorsos in Mühlacker (mit 150 Autos) und Pforzheim (mit 200 Autos) wurde ebenfalls ein deutliches Gewaltpotential einiger Randadalierer offensichtlich. Hier musste die Polizei einschreiten, als Böller und Flaschen auf die Beamten geworfen wurden.
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Autor: Ronny Thurow





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Leserkommentare (56)
Mehr KommentareDas sind nicht nur Vollidioten sondern dumme Leute!!! Da hilft nur ein ganz deutliches und hartes Einschreiten der Polizei. Denn das hat mit Feiern nichts zu tun. mehr...
da werden die wildesten feten + autokorsos und chaotisches parken akzeptiert + toleriert (in zeiten einer WM ne feine sache)....und dann gibts so pröllvolk, das zwischen feiern und randale nicht unterscheiden kann -> arme welg + hart...aber ganz hart bestrafen...weil das man nicht auf busse steigt...dürfte man schon von kindesbeinen an lernen. mehr...
zumindest für die zeit der wm. gleichzeitig fernseh und radioverbot im knast für solchen ABSCHAUM mehr...