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Sven Gall (links) aus Pforzheim war einer der zahlreichen Interessierten, der sich am Samstag bei der Uhrenmesse in den Schmuckwelten bei Herstellern wie Norbert Waack von der Firma Mühle-Glashütte über Uhren informierte.   Falk
Sven Gall (links) aus Pforzheim war einer der zahlreichen Interessierten, der sich am Samstag bei der Uhrenmesse in den Schmuckwelten bei Herstellern wie Norbert Waack von der Firma Mühle-Glashütte über Uhren informierte. Falk
17.10.2016

Uhrenmesse in den „Schmuckwelten“

Auf keinen Fall still stand die Zeit am Samstag in den „Schmuckwelten“. Im zweiten Jahr in Folge fand dort von zehn bis 18 Uhr die große Uhrenmesse mit internationalen Herstellern statt. Mont Blanc, Arnold & Son und die Pforzheimer Firma Laco präsentierten bei Juwelier Georg Leicht ihre Zeitmesser.

Erstmals wurde auch die Retrouhr „Made in Goldstadt“ ausgestellt, die die Pforzheimer Firma Laco zum 250-jährigen Jubiläum der Goldstadt im kommenden Jahr entworfen hat (die PZ berichtete). Eine Etage höher präsentierten bei „Deutsche Schmuck und Uhren Pforzheim“ die Firmen Aristo und Messerschmitt ihre Kollektionen. Im Shop Arkaden waren vier Hersteller zu Gast: Junghans, Mühle-Glashütte, Frederique Constant und Michel Herbelin. „Das sind alles Hersteller aus dem höheren Preissegment“, erklärte Filomena Quotadamo-Ries von Arkaden. Die Uhrenmesse biete aber für jede Preisklasse etwas. „Die Messe gibt allen Interessierten die Möglichkeit, sich über Uhren zu informieren“, so Quotadamo-Ries weiter, „etwa über den Unterschied zwischen mechanischen und batteriebetriebenen Uhren.“

Einen mechanischen Zeitmesser etwa ließ sich Sven Gall aus Pforzheim bei Norbert Waack vom Hersteller Mühle-Glashütte erklären. „Bei mechanischen Uhren gibt es die mit einem sogenannten Rotor, die sich durch das Bewegen des Armes selbst aufladen“, erklärte Waack, „und die, die man noch von Hand aufziehen muss.“ Die sächsische Firma habe sich aus Traditionsgründen dieser Uhrenart verschrieben und stellt nur mechanische Zeitmesser her. „Mechanische Uhren waren eben die ersten und deswegen haben wir uns darauf spezialisiert“, so Waack. Die Stadt Pforzheim war für Waack keine Unbekannte: „Wenn man in der Branche arbeitet, kennt man die Goldstadt.“ Mühle-Glashütte war auch auf der ersten Uhrenmesse in den Schmuckwelten im vergangenen Jahr vertreten. Wenn es nach Quotadamo-Ries geht, soll das Konzept auch in den nächsten Jahren weiterverfolgt werden.