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Einige Pferde sind schon jetzt auf dem Katharinentaler Hof zu Hause und finden dort auch das letzte Gnadenbrot. Dies könne möglicherweise als ergänzendes Angebot das Portfolio des künftigen Pferdesportzentrums abrunden, sagt Markus Bechtle, Präsident des Reitvereins Pforzheim-Hohberg. Foto: PZ-Archiv/Ketterl
Das Hofgut Katharinental aus der Vogelperspektive. Foto: PZ-Archiv
02.07.2015

Vision vom Hofgut als Pferdesportzentrum

Pforzheim/Neulingen. Die Pforzheimer Reitvereine denken weiterhin über eine mögliche Fusion nach. Die betroffenen Enzkreis-Bürgermeister sind mit Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager im Gespräch über den Katharinentaler Hof, den die Reitvereine als Pferdesportzentrum nutzen könnten.

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Es scheint eine Win-Win-Situation zu sein, sollten die Pforzheimer Reitvereine ihre Idee in die Tat umsetzen und tatsächlich in ein paar Jahren unter einem neuen Dach fusionieren. Der Reitverein Pforzheim-Hohberg mit Präsident Markus Bechtle leidet unter den Vorboten des Gewerbegebiets „Viertes Kleeblatt“, das in unmittelbarer Nachbarschaft entstehen könnte, und unter der Unsicherheit nur jährlich verlängerter Pachtverträge. Der Pforzheimer Reiterverein unter Präsident Christian Kraus ist zwar in einer vergleichsweise komfortablen Situation mit einem Erbpachtvertrag, der erst in mehr als 20 Jahren auslaufen wird – dennoch stehen dort Modernisierungen ins Haus, um konkurrenzfähig bleiben zu können. Und für eine nötige Erweiterung und Koppelfläche fehlt der Platz. Kraus spricht schon jetzt von einem „Investitionsstau“ bei der über 40 Jahre alten Anlage.

So hatten die beiden Vorsitzenden die Idee aufgebracht, ihre beiden Vereine zusammenzuführen, und die Stadtverwaltung – in Person des Oberbürgermeisters – hat sich dem Thema schnell angenommen. „Es wäre für zwei Vereine mit großer Tradition und die Zukunft des Sports gut, wenn eine Fusion klappen würde“, sagt Gert Hager. Es müsse noch Vieles geklärt werden – klar sei jedoch, dass keines der beiden derzeitigen Gelände für ein solches Vorhaben groß genug wäre. Der Katharinentaler Hof, der zwar auf Neulinger Gemarkung liegt, sich jedoch im Besitz der Stadt befindet, ist bereits seit Wochen als möglicher neuer Standort im Gespräch. „Das ist aber nur eine Möglichkeit“, betont Hager. „Wir stehen erst am Anfang – das gilt für alle möglichen Gelände. Einen Zeithorizont kann ich noch nicht nennen.“

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