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05.05.2011

Volkszählung in Pforzheim

PFORZHEIM. Nach 24 Jahren findet wieder eine Volkszählung statt – doch lange nicht so groß angelegt wie die umstrittene Zählung von 1987. Durchschnittlich zehn Prozent der Bevölkerung – repräsentativ ausgewählt - werden vom 10. Mai an von ehrenamtlichen Erhebungsbeauftragten befragt oder geben per Brief Auskunft. Die ist verpflichtend.

Die Beantwortung der Fragen sei für den Einzelnen harmlos, so OB Gert Hager, aber von entscheidender Bedeutung für die Planung der Kommunen: von Kindergärten bis zu Pflegeheimen. In Pforzheim werden 85 Ehrenamtliche unterwegs sein. Befragt werden rund 6000 Haushalte und 3500 Personen in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften. Das Land wird der Kommune rund eine viertel Million Euro erstatten für Aufwandsentschädigung. Porto und Personalkosten in der Statistikstelle. Damit bleibt nur wenig an der Stadt hängen. Die Statistikstelle ist derzeit mit vier statt fünf Mitarbeitern besetzt. Chef Manfred Mischke war Ende März in Ruhestand gegangen. Seine Stelle wurde noch nicht wieder besetzt. Hager hält die Position allerdings für so wichtig, dass sie nicht unter die einjährige Stellenbesetzungssperre fallen werde. Obwohl Überstunden gemacht werden müssen, halte sich der Mehraufwand in Grenzen, weil die ursprünglich befürchtete Mehrarbeit durch den Masterplan nicht angefallen sei. Die meisten als Diskussionsgrundlage benötigten Daten seien den Ämtern bereits zur Verfügung gestanden. Ol