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17.12.2010

Von der Pforzheimer Gastfreundschaft begeistert

PFORZHEIM. Passend zu den Temperaturen dieser Tage hat sich Lutz Fügener, Professor im Studiengang Transportation Design an der Hochschule Pforzheim, zum Thema Entwicklung eines Autos geäußert, und zwar bei einer Veranstaltung des Unternehmens 3M in Neuss zum Thema Kleben. „Das Design“, so Fügener, werde „bei minus 40 Monaten eingefroren“. Das heißt: Vom ersten Strich bis zum letzten Käufer vergehen viele Jahre.

Womit klar wird, was der Unterschied zwischen Design und Trend ist: Das, was die Studenten an der Eutinger Straße – eine der drei besten Adressen der Welt auf diesem Gebiet – entwerfen, ist der gewagte Blick in eine Zukunft, die erst in ein, zwei Jahrzehnten Gestalt annimmt. Auf kurzlebige Trends könne die Automobilindustrie gar nicht reagieren, sagt Fügener. Ist vielleicht auch gut so.

Seinem Kollegen im Studiengang Schmuck und Objekte der Alltagskultur, Andi Gut, wird die Ehre zuteil, Mitglied einer Jury zu sein, die in mehreren Kategorien den neu geschaffenen Inhorgenta Award vergeben wird. Der Name scheint mehr herzumachen als die Vorgängerauszeichnung der Münchener Messe für Designer, Produzenten, Verkäufer und Einkäufer von Schmuck, Uhren und Edelsteinen. „Innovationspreis“ hieß das früher. Doch das klang vielleicht zu deutsch und theoretisch. Nun muss es ein „Award“ sein, und er wird Ende Februar verliehen. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 15000 Euro wird allerdings nicht ausgeschüttet – sondern verrechnet mit den Gebühren für den Messestand auf der Inhorgenta 2012.

Ganz begeistert von der Pforzheimer Gastfreundschaft waren die Bereitschaftspolizisten aus Nordrhein-Westfalen, als sie Ende September auf dem Weg zur Stuttgart-21-Demo im dortigen Schlossgarten zuerst im „Parkhotel“ eincheckten und dann von den Kollegen in der Polizeidirektion mit Schnitzel und Kartoffelsalat verköstigt wurden. Anfang dieser Woche war wieder die Abteilung Logistik gefragt. Wie berichtet, kamen Einheiten aus ganz Deutschland vor allem in der Goldstadt zusammen, um bei den „Hells Angels“ eine Großrazzia vorzunehmen. Bevor die Beamten der Kripo, der Schutzpolizei, der Spezialeinsatzkommandos der Länder und der GSG9 das taten, gab es ein kräftigendes Frühstück mit Wurst, Käse, Obst und warmen Getränken und nach dem Einsatz entweder Linseneintopf mit Wursteinlage in der Polizeidirektion beziehungsweise Kartoffelsuppe mit Wurst. Die Verköstigung übernahm einmal mehr der Goll Catering Service aus Niefern-Öschelbronn. ol