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Katrin Lechler hat sich in einem Schreiben an die Kandidaten von CDU, SPD, FDP sowie Die Linke gewandt, um einen gemeinsamen AfD-Diskussionsboykott zu ermöglichen. Foto: Ketterl
Katrin Lechler hat sich in einem Schreiben an die Kandidaten von CDU, SPD, FDP sowie Die Linke gewandt, um einen gemeinsamen AfD-Diskussionsboykott zu ermöglichen. Foto: Ketterl
01.02.2016

Vor Landtagswahl: Absage an gemeinsamen AfD-Boykott

Pforzheim. Eigentlich hätte sich Katrin Lechler der Diskussion mit der AfD stellen wollen. Doch die Äußerungen von Frauke Petry zum Schusswaffengebrauch an deutschen Grenzen, die am Wochenende für Wirbel sorgten, hätten die Lage geändert. „Das ist ein Aufruf zum Rechtsbruch. Danach kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, sagt die Landtagskandidatin der Grünen.

Die Partei scheine ihr nun eher ein Fall für Verfassungsschutz und Staatsanwaltschaft als für eine öffentliche Auseinandersetzung. In einem einsamen Boykott sieht sie jedoch keinen Sinn. „Es muss eine konzertierte Aktion sein“, so Lechler. „Wir müssen öffentlich deutlich machen, wofür diese Partei steht.“ Vor diesem Hintergrund hat sie sich nun in einem Schreiben an die Kandidaten von CDU, SPD, FDP sowie Die Linke gewandt. Die Antworten fallen jedoch nicht sehr vielversprechend aus.

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