


Pforzheim/Enzkreis. Pforzheim muss Hauptsitz eines der neu zu gründenden Polizeipräsidien im Land sein - das ist der einhellige Tenor der im Land- und Bundestag vertretenen Abgeordneten Gunther Krichbaum, Marianne Engeser, Viktoria Schmid (alle CDU) und Hans-Ulrich Rülke (FDP), die sich am Montag in der PZ eingefunden haben, um demonstrativ ihre Unterschrift unter die Solidaritäts-Coupons zu setzen. Ihre Argumente:
Die viertgrößte Stadt Nordbadens, das Oberzentrum Pforzheim, brauche solch ein Präsidium. Dies sei nicht nur der Stellung in der Region angemessen. Man befürchtet ein Weniger an Sicherheit, ein Zerschlagen gewachsener Strukturen und ein Gefährden der kommunalen Kriminalprävention, wenn das „Herzstück der Region“ (Krichbaum) seine Bedeutung verliere. Die Abgeordneten zeigten sich dankbar für die mediale Vorreiterrolle der „Pforzheimer Zeitung“. Die wird in der kommenden Woche die gesammelten Zuschriften der PZ-Leser an Innenminister Reinhold Gall überreichen. Eine von ihm eingesetzte Projektgruppe soll bis Ostern Standorte für die regionalen Präsidien vorschlagen. ol
Autor: Olaf Lorch-Gerstenmaier





Das lesen Abonnenten am Donnerstag exklusiv in Ihrer "Pforzheimer Zeitung":
Leserkommentare (6)
Mehr KommentareOb die gesammelten Unterschriften aber den B/W Innenminister Reinhold Gall in irgendeiner Weise beeindrucken werden, bzw. auch er für den Standort Pforzheim plädiert, steht wiederum auf einem anderen Blatt. Hierbei dürften auch die Unterschriften der Abgeordneten der schwarz-gelben Parteien "kaum hilfreich" sein. Hat doch in Baden-Württemberg eine grün-rote Landesregierung das sagen. mehr...
Wenn Politiker irgendwas wollen oder für irgendwas sind, muß dies nicht immer zum Wohle der Gesellschaft sein. Sehr oft ist es nur zu deren persönlichen Frommen. Aber in diesem Fall bin auch ich für den Erhalt der PD in Pforzheim. mehr...
Pforzheim darf nicht weiter an Bedeutung verlieren! Ein "Herzstück" (Krichbaum) muss bleiben! mehr...