nach oben
24.02.2017

Woche der Brüderlichkeit: Religionen reichen sich die Hände

Pforzheim. Als „wichtige Plattform für Austausch und Begegnung“ bezeichnet die kommissarische Kulturamtsleitern Angelika Drescher die am Sonntag kommender Woche startende Woche der Brüderlichkeit. Unter der Federführung ihres Amts haben die christliche, die jüdische, die alevitische und die hinduistische Gemeinde ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Es fehlt der größte Vertreter, die Sunniten der türkischen Fatih-Moschee. Man sei „im Gespräch“, dass auch diese Religionsgemeinschaft im nächsten Jahr wieder teilnimmt, so Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler. Das diesjährige Motto lautet „Nun gehe hin und lerne“ und soll verdeutlichen, Lernen als bleibenden Auftrag zu begreifen.

Eröffnet wird die Woche der Brüderlichkeit am Sonntag kommender Woche um 18 Uhr im Reuchlinhaus mit einer Ansprache von OB Gert Hager, Musikbeiträgen der alevitischen Gemeinde und des Hilda-Gymnasiums sowie Gebeten und Beiträgen der beteiligten Religionsgemeinschaften. Einer der Höhepunkte der Woche dürfte der Vortrag des Freiburger Religionswissenschaftlers Professor Bernhard Uhde über „Muslime, Juden, Christen – Freunde? Feinde? Ungläubige?“ mit anschließender Diskussion im Kulturhaus Osterfeld sein (Dienstag, 19 Uhr). Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.