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28.07.2010

Die Top 10 der bundesweiten Sommerloch-Vorschläge

BERLIN. Die Fernsehjournalistin Maybrit Illner (45) hat vor drei Jahren in ihrem Buch «Politiker - Deutsch, Deutsch - Politiker» (Verlag Langenscheidt) ihre «Top Ten der Sommerloch-Vorschläge (aus Bund und Ländern)» zusammengestellt. Ihre Definition: «Ein guter Sommerloch-Vorschlag ist: schlicht, absurd und undurchführbar». Illners Auswahl von Vorschlägen vergangener Jahre:

- Wehrpflicht durch Losentscheid (Hans Raidel, CSU) - Ausgehverbot für Kinder nach 21 Uhr (Norbert Geis, CSU) - Halbierung der Fernsehgebühren im Sommer (Jan Dittrich, FDP) - Flugreisen nur noch alle fünf Jahre (Halo Saibold, Grüne) - Weniger Kindergeld für schlechte Eltern (Markus Söder, CSU) - Bußgeld für lautes Radiohören im Auto (Wolfgang von Stetten, CDU) - Eignungstests für Katzenhalter (Sebastian Wegert, FDP) - Fußfesseln für Schulschwänzer (Jörg Schönbohm, CDU) - Gratis-Handys für Obdachlose (Bernd Köppl, Grüne) - Versteckten Zucker in Lebensmitteln besteuern (Brigitte Adler, SPD)