



Wiernsheim. Zufrieden mit dem Besuch des Wiernsheimer Straßenfests und mit dem Ablauf ist Heiko Weigmann von der örtlichen Interessensgemeinschaft Straßenfest (IG) gewesen. Bei den 17 teilnehmenden Vereinen und an 50 Ständen haben sich am Wochenende etwa 20 000 Besucher wohlgefühlt. „Wir hatten eine Super-Party und können zufrieden sein, denn ich habe keine einzige negative Stimme gehört“, zog Weigmann am Sonntag Bilanz.
Zusammen mit Georg Fritz, Romy Täthschner, Angelika Härlin, Heike Längle und Uwe Bolz kümmert er sich seit Jahren darum, dass das Fest läuft. Bei der 37. Auflage waren nun vier Security-Mitarbeiter im Einsatz.
Die Tanzgruppe der italienischen Partnergemeinde Pinasca, gab eine Kostprobe ihres Könnens, ehe Wiernsheims Bürgermeister Karlheinz Oehler den Fassanstich vornahm und der Schützenverein die Veranstaltung mit lauten Böllerschüssen offiziell eröffnete. „Passend zu unserem Fest ist die Sonne wieder rausgekommen“, freute sich Oehler nach Regenschauern und Donnerklängen vorher am Samstagmittag. Bei von da an herrlich blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen fanden sich bereits in den frühen Abendstunden zahlreiche Menschen ein, die durch die Straßen schlenderten und sich von den Vereinen bewirten ließen. Die Kleinen konnten im Karussell fahren oder beim großen Kinderflohmarkt nach Spielsachen suchen.
„Straßenfest in Wiernsheim ist für uns ein Muss, weil das Essen und das Flair besonders gut sind“, sagte Besucher Rocky Grünholz aus Eberdingen-Hochdorf. Bevor die Gruppe „Dirty Strings“ aus der Nähe von Heilbronn auf der Bühne der Handballer des TSV Wiernsheim Stimmungslieder wie „Country Road“, „Skandal im Sperrbezirk“ oder „Sierra Madre“ anbot, unterhielten die beiden Wiernsheimer Sänger und Gitarristen Bob und Angelo mit Oldies etwa von Janis Joplin und den „Beatles“. Für Trommelklänge sorgte die Gruppe „Djemtonic“.
Frühschoppenmusik der Musikschule Burgert und der Projektchor der Heckengäuschule erfreuten die Besucher am Sonntag. Aus Pinasca waren 44 Gäste mit Bürgermeister Igor Bonino zum Jubiläum gekommen. Die Italiener konnten privat untergebracht werden. „Europa bedeutet nicht nur den Euro, sondern dass hier Menschen als Freunde aus verschiedenen Ländern zusammen finden und damit Kriege verhindern“, erklärte Bürgermeister Oehler gleich zu Beginn des Fests.
Bildergalerie zum Straßenfest unter www.muehlacker-news.de
Autor: Ilona Prokoph




