
KNITTLINGEN. Das Pilotprojekt „Deus 21“, bei dem in Knittlingen an neuen Wassersystemen geforscht wird, wurde überraschend zum Thema im Fauststädter Gemeinderat. Stadtrat Michael Arnold (SPD) wunderte sich, dass bei einer Informationsveranstaltung in der vergangenen Woche keine weiteren Stadträte zugegen waren.
Als „reine Anliegerveranstaltung“ bezeichnete Bauamtsleiter Volker Just die Runde, bei der Experten vom Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) und betroffene Anlieger zu Wort kamen. Nach Arnolds Worten wurde dabei heftig diskutiert. Unter anderem soll es um Geruchsbelästigung gegangen sein. „Da scheint mir die Kuh noch nicht vom Eis zu sein“, meinte Arnold mit Blick auf die dezentrale Wasserinfrastruktur, die von Forschungsinstituten und Industrie in Knittlingen für rund 100 Haushalte im Neubaugebiet „Am Römerweg“ aufgebaut wird. Das Pilotprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Laut Bürgermeister Heinz-Peter Hopp will sich die Knittlinger Verwaltung nun mit dem Fraunhofer-Institut wegen eines Sachstandsberichts in Verbindung setzen. nad



