

Mit einem Förderverein wollen Eltern in Mühlhausen die Grundschule unterstützen und durch eine Kernzeitbetreuung noch attraktiver machen. Der Schule drohen die Kinder auszugehen.
Schon heute wird in der Grundschule kombiniert unterrichtet: Die Erst- und Zweitklässler lernen zusammen und die Dritt- und Viertklässler. Dieses Modell wird auch im neuen Schuljahr ab September noch so greifen. Doch dann 2013/2014 fällt die Gesamtschülerzahl in der Grundschule Mühlhausen auf unter 25 Kinder.
Dieses Szenario würde nach bisherigen Erhebungen bis zum Schuljahr 2017/2018 greifen, statistisch habe es danach wieder genüg Schüler in Mühlhausen. Die Lehrerinnen könnten sich einen – angedachten und mit dem Schulamt besprochenen - gemeinsamen Unterricht aller vier Grundschul-Klassenstufen allerdings nicht vorstellen, sagt Höhner. Bei der Gründungsversammlung des Fördervereins war keine Vertreterin der Schule anwesend.
Die Mitglieder des neugegründeten Fördervereins haben sich indes hohe Ziele gesetzt: Schon zu Beginn des neuen Schuljahrs wollen sie eine Kernzeitbetreuung auf die Beine stellen. Auch sonst wollen sie die Schule unterstützen, wo Hilfe benötigt wird. Dadurch erhoffen sie sich, das Mühlhausen für junge Familien als Wohnort attraktiv wird oder Eltern von außerhalb ihr Kind auf die Stadtteilschule schicken.
Autor: Ramona Deeg |Mühlacker-Mühlhausen






