

MAULBRONN. Ihre Ausbildung haben 20 ehrenamtliche Hospizhelferinnen aus dem östlichen Enzkreis abgeschlossen. Ausgangspunkt war die Notwendigkeit von Begleitpersonen in den Städten Maulbronn und Knittlingen sowie in Sternenfels gewesen.
Über ein Jahr verteilt, besuchten die Ehrenamtlichen insgesamt neun Wochenendschulungen sowie mehrere Abendtermine, die der Ambulante Hospizverein Östlicher Enzkreis ausrichtete. Die Hospizhelferinnen lernten neben einer Basis der Grundpflege auch den Umgang mit Angehörigen im Gespräch sowie die Gestaltung des Abschieds eines Sterbenden. „Die Helferinnen sollen Familienangehörige unterstützen und sie und die Sterbenden begleiten“, erklärte Annegret Seeg, stellvertretende Vereinsvorsitzende, die Funktion der Ausgebildeten in Maulbronn.
„Dem ambulanten Pflegedienst sind sie damit keine Konkurrenz.“ Neben mehr als 100 Unterrichtsstunden absolvierten die 20 Freiwilligen auch ein Praktikum in der Tagespflege, in der stationären Pflege sowie im Bereich der stationären Hospize.
Von nun an können sich Angehörige an den Hospizdienst wenden, wenn sie Hilfe benötigen. „Sei es um Zeit für Erledigungen zu haben oder um beruhigt schlafen zu können“, sagte Seeg. „Die Hospizhelferinnen sollen die Familien der Sterbenden entlasten.“ Dabei gelte es zunächst, den Kontakt zu der Familie aufzubauen. Später könne die Arbeit ganz unterschiedlich sein. Von der nächtlichen Wache am Krankenbett bis zu tröstenden Gesprächen.
Folgende Hospizbegleiterinnen wurden ausgebildet: Hannelore Barczewski, Anne Beckert, Renate Braun, Margaret Brennsnstuhl, Hannelore Feeser, Dorothea Förster, Ingela Freisler, Margarete Gregori, Margot Häußermann, Eveline Kälber, Jasminka Keck, Gabriele Köpf, Wiebke Mürdter, Maria Neipert, Ute Reiland, Barbara Reimann, Ursula Roitzsch, Ute Rowe, Uta Schmitt und Monika Zilke.
Autor: Anke Baumgärtel



