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31. Januar 2012
Ein glücklicher Kurator der Gottlob-Frick-Gedächtnisstätte: Matthias Kieselmann freut sich, dass für die einzigartige „Handabdruck-Sammlung“ großer Opernkünstler jetzt neuer Platz im Ölbronner Rathaus zur Verfügung steht. Martin Schott
Ein glücklicher Kurator der Gottlob-Frick-Gedächtnisstätte: Matthias Kieselmann freut sich, dass für die einzigartige „Handabdruck-Sammlung“ großer Opernkünstler jetzt neuer Platz im Ölbronner Rathaus zur Verfügung steht. Martin Schott

Ein Händchen für Kunstwerke in Ölbronn

Ölbronn-Dürrn. Im Flur des Ölbronner Rathauses hängen rund 150 Tontafeln mit Händeabdrücken bekannter Opernstars. Da der Platz für neue Tafeln nicht mehr ausreicht, wird nun auch auf den Ratsaal ausgewichen.

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Im Rathausgebäude in Ölbronn wird die Erinnerung an Gottlob Frick, den großen Kammersänger und Ehrenbürger der Gemeinde, lebendig gehalten. Die „Gedächtnisstätte“ der Gottlob-Frick-Gesellschaft im ersten Stockwerk bietet einen informativen Einblick in Leben und Werk des 1994 verstorbenen Künstlers.

In Treppenhaus und Flur, die zur Gedächtnisstätte führen, hat sich seit deren Einweihung 1997 etwas entwickelt, das man mit Fug und Recht ein „Gesamtkunstwerk“ nennen kann. An den Wänden sind die großen Künstler aus der Welt der Oper versammelt, mit ihren Handabdrücken und Unterschriften in Ton gebrannt. Im Laufe der Jahre ist in Gestalt der „Händeabdruck-Galerie“ so ein ganz besonderer „Walk of Fame“ entstanden, der seinesgleichen sucht. „Diese Sammlung ist weltweit einmalig und international anerkannt“, sagt Matthias Kieselmann, Präsidiumsmitglied der Gottlob-Frick-Gesellschaft und Kurator der Gedächtnisstätte. Rund 150 der Tafeln aus gebranntem Ton hängen bereits. Weitere 30 lagern im Magazin, weil im Treppenhaus kein Platz mehr ist. „Allerdings wäre es schade, wenn man diese Stücke nicht der Öffentlichkeit zeigen könnte“, sagt Kieselmann. Umso glücklicher ist der engagierte Kurator über die neuen Möglichkeiten, die sich nun auftun.

Der Gemeinderat von Ölbronn-Dürrn hatte in seiner jüngsten Sitzung dem Antrag der Gottlob-Frick-Gesellschaft stattgegeben, künftig auch den Ratssaal für die „Handabdruck-Galerie“ nutzen zu dürfen. Der liegt im ersten Stock des Gebäudes neben der Gedächtnisstätte und verfügt über umfangreiche Wandflächen.

Autor: Martin Schott

31.01.2012
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