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Über 5000 Besucher  haben sich am Wochenende beim Flugplatzfest oberhalb von Dürrmenz der Faszination des Fliegens hingegeben. Die große Luftfahrtschau begeisterte einmal mehr die zahlreichen Gäste.
Über 5000 Besucher haben sich am Wochenende beim Flugplatzfest oberhalb von Dürrmenz der Faszination des Fliegens hingegeben. Die große Luftfahrtschau begeisterte einmal mehr die zahlreichen Gäste.
© Prokoph

Flugplatzfest in Dürrmenz hat magische Anziehungskraft

MÜHLACKER-DÜRRMENZ. Alte und neue Segel- und Motorflugzeuge haben am Wochenende eine magische Anziehungskraft auf über 5000 Besucher beim traditionellen Flugplatzfest des Flugsportclubs Mühlacker ausgeübt.

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Leises Surren aus der Ferne kündigte auf dem Segelflugplatz am Hangenstein in Dürrmenz schon manchen Motorsegler an. Am Mikrofon erklärte Moderator Rolf Costabel, welcher Pilot mit welcher Maschine landete. Unter den 25 Flugzeugen am Samstag und 30 am Sonntag war auch der größte Doppeldecker der Welt, eine „Antonov AN 2“ (Baujahr 1957). Aus Bad Dürkheim war Pilot Thomas Gebing mit seiner betagten Maschine zum Flugplatzfest geflogen. „Die Maschine hat 1000 PS“, sagte Jörg Brunhorn, der Vorsitzende des Flugsportclubs Mühlacker.

Von den 140 Mitgliedern des Vereins – davon 25 Jugendliche in Ausbildung – waren 100 Helfer an beiden Tagen im Einsatz. „Unsere Frauen haben 139 Kuchen gebacken“, freute sich Brunhorn über das große Engagement. Sechs Segelflugzeuge, ein Motorsegler und ein Motorflieger besitzt der Flugsportclub.

Er wurde 1951 gegründet, bestand aber schon seit 1928 in verschiedenen Formen, weiß Jörg Brunhorn. Der 45-jährige verheiratete Familienvater sieht in dem jährlichen Flugplatzfest ein Treffen passionierter Flieger und interessierter Zuschauer. Zudem bietet Miro Odak aus Salem seit fünf Jahren beim Flugplatzfest seine Spezialität „Dinnele“ mit Zwiebeln, Speck und Kartoffelkäse in seiner mobilen Backstube an. Überdies offeriert der Flugsportclub unter anderem auch traditionelles Siedfleisch, halbe Hähnchen oder Schweinshaxen als Delikatessen.

Verzicht auf Abendprogramm

Weil am Wochenende verschiedene andere Veranstaltungen in der Umgebung stattfanden, verzichtete der Club diesmal am Samstagabend auf ein kulturelles Programm. Am Sonntagmorgen gab es ab zehn Uhr Blasmusik. „Die Flieger melden sich bei uns vorher nicht an“, erklärte Jörg Brunhorn. Deshalb wisse man nie so genau, wie viele Menschen kommen. In den vergangenen Jahren seien es im Schnitt meist über 5000 Personen gewesen, die sich der Faszination des Fliegens hingaben. Sogenanntes Trudeln, Loopings und horizontale und vertikale Rollen zeigte Volker Single bei seinem eindrucksvollen Motorkunstflug mit einer „Extra 300“.

Außerdem konnten Tandemspringer mit ihren Fall- und Gleitschirmen beobachtet werden. „Das besondere am Fliegen ist für mich, dass ich meinem Hobby jetzt gemeinsam mit meinem Sohn Julian nachgehen kann“, beschrieb Vereinsvizechef Jürgen Klemm seine Begeisterung. Und auch bei manchen Kindern ließ sich diese Faszination beobachten. „Die Atmosphäre beim Flugplatzfest ist einfach toll“, freute sich eine Besucherin aus Mühlacker.

Autor: PZ-MITARBEITERIN ILONA PROKOPH

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