

Enzkreis. Die Folge der PZ-Serie „Heimat kurios“, in der es um die Orts-Necknamen in der Region ging, hat im Enzkreis ein großes Echo ausgelöst. So kann beispielsweise der Straubenhardter Erich Blaich gleich mehrere Varianten erzählen, wie es zum Neuenbürger Unnamen „Pflasterscheißer“ gekommen sein soll
„Früher war angeblich jeder Quadratmeter im Ort gepflastert. Und egal wo man seine Notdurft verrichtete, fiel diese immer auf Pflastersteine“, erklärt Blaich. Eine andere Erzählung berichtet laut Blaich von einem Schäfer, der einst seine Herde nach Neuenbürg trieb. Als er zur Überprüfung seiner Personalien mit einem Gendarm auf dessen Amtsstube musste, nutzten seine Tiere in der Zwischenzeit die Gelegenheit, um ihren Darm zu entleeren. Der ganze Marktplatz sei mit den Hinterlassenschaften der Herde voll gewesen, weshalb man die Neuenbürger in Zukunft Pflasterscheißer gerufen habe.
Auch der Nieferner Walter Härlin weiß einiges über die in der Region verwendeten Necknamen zu berichten. Zuhause bewahrt der 75-Jährige beispielsweise Listen auf, in denen insbesondere die in Niefern gängigen Spitznamen nachzulesen sind.
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Autor: max






