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Ein schneller und massiver Einsatz  der Rettungskräfte verhinderte am frühen, gestrigen Abend Schlimmeres: Zumindest ein Teil einer Scheune am Ende der Lienzinger Schelmenwaldstraße konnte gerettet werden.
Ein schneller und massiver Einsatz der Rettungskräfte verhinderte am frühen, gestrigen Abend Schlimmeres: Zumindest ein Teil einer Scheune am Ende der Lienzinger Schelmenwaldstraße konnte gerettet werden.
© Marx

Junge setzt mit Silvesterkracher Scheune in Brand

MÜHLACKER-LIENZINGEN. Ein Brand in einer Scheune am Ende der Lienzinger Schelmenwaldstraße ist am frühen Dienstagabend rasch aufgeklärt worden. Ein fahrlässiger Umgang mit einem Feuerwerkskörper war die Ursache.

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Vier Kinder hatten im Umfeld der Scheune von Fritz Heinzmann auf Inlinern gespielt. Dabei war nach Darstellung der Beteiligten einem Mädchen wohl ein Feuerwerkskörper auf den Boden gefallen. Ein dreizehnjähriger Bub aus der Gruppe soll den Feuerwerkskörper aufgehoben und benutzt haben. Das in der Scheune befindliche Stroh entzündete sich und es entstand ein größerer Brand, in dessen Folge nach Einschätzung von Fritz Heinzmann wohl ein Schaden in Höhe von 10.000 Euro entstanden ist.

Einer der zwei in der Scheune vorhandenen Anhänger konnte gerettet werden. Gleiches galt für einen Pflug. Das Dach war erst kürzlich gerichtet worden, wie zu erfahren war. Nun muss ein Sachverständiger prüfen, in welchem Umfang Stützbalken und Dach saniert werden müssen.

Polizei und Feuerwehr waren rasch am Ort. Die Brandalarmierung erfolgte gegen 18.55 Uhr. Die Abteilungen Lienzingen und Mühlacker waren mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz und hatten das Geschehen nach einem massiven Einsatz schnell unter Kontrolle. Seitens der Lienzinger Abteilung war das Löschfahrzeug 1 und der MTW beteiligt, seitens der Mühlacker Abteilung waren zwei Löschfahrzeuge und ein ELW im Einsatz. Ferner war das Drehleiterfahrzeug bereitgestellt worden. Auch Mühlackers Bürgermeister Winfried Abicht war am frühen Abend an den Ort des Geschehens geeilt, um sich persönlich ein Bild vom Schaden zu machen.

Die in Mitleidenschaft gezogene Scheune steht unmittelbar neben dem Gelände des Unternehmens „EFS Produkte aus Edelstahl“ und dem THW. Nach Ausbruch des Feuers waren zunächst Angehörige des THW verständigt worden, dann erfolgte der Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Auch eine Reihe von Schaulustigen und Angehörige der Kinder säumten die Straße.

Autor: PZ-REDAKTEUR PETER MARX

13.05.2008

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