

Mühlacker. Eine Erklärung der Deutschen Bahn hat die politischen Akteure in Mühlacker aufgeschreckt. Anders als bisher zugesagt, soll die Bahnhofs-Modernisierung in der Senderstadt nicht vor der Gartenschau 2015 abgeschlossen sein. Anstatt die Arbeiten spätestens im Herbst 2014 zu beenden, plant die Bahn nun, dann erst loszulegen. Abgeschlossen werden würde die Maßnahme dann bis zum Frühjahr 2016.
Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider hat erste Schritte in die Wege geleitet, um nun politisch Druck zu machen. Seinen Ausführungen zufolge hat die Bahn keinen Grund dafür genannt, dass sich die Maßnahme verzögern soll. Schneider weist darauf hin, dass Mühlacker nur deshalb vertraglich zugesagt hatte, knapp 900 000 Euro der Kosten von voraussichtlich 4,9 Millionen Euro zu übernehmen, da die Bahn den Abschluss der Arbeiten bis zur Gartenschau zugesichert hatte. Den Großteil des Projekts finanziert das Land Baden-Württemberg. Trotz der aufgetretenen Irritationen kennt Mühlackers Rathaus-Chef in Sachen Bahnhof weiterhin nur ein Ziel. Er soll noch vor 2015 zu einem barrierefreien, repräsentativen Tor zur Stadt werden. rks
Autor: Ralf Kohler



