

Maulbronn. Es war eine „Übernahme per Handschlag“, wie es Polizeidirektor Burkhard Metzger in seiner Rede bezeichnete. Mit Hubert Wörner hat die Pforzheimer Kriminalpolizei einen neuen Leiter. Er folgt auf den langjährigen Kripochef Harald Kusterer. In einer kleinen Feierstunde in der Maulbronner Stadthalle wurde der zweifache Familienvater Wörner offiziell in sein neues Amt eingeführt. Er hatte zuvor als stellvertretender Leiter die Geschicke der Karlsruher Kriminalpolizei gelenkt, wo er seit dem Jahre 2004 tätig war.
Zur Amtsübergabe waren zahlreiche Ehrengäste erschienen. Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider und Illingen Bürgermeister Harald Eiberger waren darunter, aber auch frühere Kollegen und Wegefährten.
Vor allem die soziale Kompetenz und die Erfahrung des neuen Abteilungsleiters stellte Metzger heraus, um anschließend dessen Werdegang Revue passieren zu lassen. Vom Geldfälschen über Raub und Erpressung bis hin zur organisierten Kriminalität war Wörner in 28 Jahren als Beamter mit nahezu jeder Form des Verbrechens konfrontiert. Das merkte Landrat Karl Röckinger an und sprach sich gleichzeitig für den Erhalt des Pforzheimer Polizeipräsidiums aus. Da der Enzkreis nach wie vor zu den Landkreisen mit sehr niedriger Kriminalitätsrate in Baden-Württemberg gehöre, sind „Menschen mit Elan und guten Ideen unverzichtbar, um auch weiterhin diesen Standard zu gewährleisten“, sagte Röckinger.
Oberstaatsanwalt Christoph Reichert plädierte für eine weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen Kripo und Justiz. Wörner selbst bezeichnete neben dem Einsatz neuer Techniken die ständige Weiterentwicklung als den besten Weg zur Verbrechensbekämpfung: „So wie sich die Kriminalität ständig verändert, so müssen auch wir von der Polizei immer neue Wege beschreiten“, sagte der neue Kripochef. Auch ihm ist es wichtig, zu kooperieren. aj
Autor: aj






