

Knittlingen. Sozialwerk Bethesda stellt Konzept und Zeitplan für „Haus Hebron“ in Knittlingen vor. Betreutes Wohnen als zusätzliches Angebot.
Vor rund 80 Zuhörern ist in Knittlingen das Konzept für das „Haus Hebron“ – Pflegeheim und Betreutes Wohnen in Penthouse-Appartements – vorgestellt worden. Träger ist das Sozialwerk Bethesda, das bereits vier Pflegeeinrichtungen in Neulingen, Kieselbronn, Ispringen und Maulbronn betreibt.
Der Baubeginn an der Ziegelhütte ist für das Spätjahr 2012 geplant. Im Mai 2014 sollen die neuen Bewohner einziehen können.
Geplant wird das am Informationsabend auf rund sieben Millionen Euro bezifferte Projekt von den Architekten Roland Maier und Joachim Theilmann vom Büro „Wohn-art“ in Bauschlott, die bereits für die bestehenden Bethesda-Häuser verantwortlich zeichneten.
Das 2800 Quadratmeter große Grundstück an der Ziegelhütte hat der Träger von der Stadt Knittlingen gekauft. Bewusst an zentraler Stelle, wie Bürgermeister Heinz-Peter Hopp betonte, um den Stadtkern mit seiner Infrastruktur nutzen zu können. Umgesetzt wird im „Haus Hebron“ ein Pflegeheim-Konzept mit vier Wohngruppen und jeweils bis zu 15 Bewohnern, erklärte Martin Gnoyke, der bereits das „Haus Tabor“ in Maulbronn leitet. Die beiden Häuser sollen nach Angaben des Trägers eng miteinander kooperieren. Leitmotto für die betreuten Wohngruppen, bei deren Konzeption auch an die Belange demenzkranker Senioren gedacht wurde, ist laut Gnoyke: Gemeinsam den Alltag gestalten.
Neben Einzelzimmern mit Bad als privater Rückzugsort steht den Wohngruppen-Bewohnern ein gemeinsamer Wohn- und Aufenthaltsbereich sowie ein geschützter Außenbereich zur Verfügung. Die fünf Penthouse-Appartements, die als betreute Wohnform mit zwei oder drei Zimmern und Balkon angelegt sind, sollen verkauft werden, erklärte Bethesda-Geschäftsführer Peter Mayer.
Autor: Nadine Schmid






